Gestern wurde der Patch 3.3.2 auf die europäischen World of Warcraft-Server gespielt, somit konnten sich Spieler nun auch dem letzten Boss der zweiten Erweiterung zu Blizzards Vorzeige-MMO stellen, dem Lichkönig Arthas persönlich. Nachdem bereits eine amerikanische Gilde die 10-Mann Version der Oberschurken abgeschlossen hatte, haben die Jungs und Mädels von Ensidia gestern auch die 25er Version der Eiskronenzitadelle beendet und Arthas das Lich(t) ausgeblasen.

World of Warcraft: Wrath of the Lich King - Firstkill des Lichkönigs ungültig, Raidgruppe gebannt

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Ein Bug rettet dem Lichkönig vorerst das Leben. Vorerst...
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Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, denn beim Kampf gegen den Untoten-Führer hat die Gilde unweigerlich einen Bug benutzt. Der Kampf findet auf einer Plattform statt, die nach und nach zusammenbricht. Bei der Benutzung von Gnom-Ingenieurs-Bomben tritt nun ein Fehler auf, der die Plattform wiederherstellte, was die Begegnung enorm vereinfachte. Nur wenige Minuten nach dem Firstkill durch Ensidia wurde der Bug via Hotfix von Blizzard behoben und auch die Gilde muss Konsequenzen ziehen.

Die 25 Spieler, die den Firstkill von Arthas bestritten haben, werden für 72 Stunden gebannt. Außerdem wurden sämtliche Erfolge, Titel, alle erhaltenen Gegenstände und die Option, die nächste Instanz im Hard-Mode zu beginnen, entfernt.

Einige Spieler von Ensidia reagieren entsprechend genervt, der untote Priester Muqq kündigte gar seinen WoW-Account und beschwerte sich über die fehlerhaften Bosse des Spiels.

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