Auf der heutigen LA Games Conference sprach Pascal Brochier mit Joystiq und erklärte, dass man bei der Veröffentlichung vergangener Addons zu World of Warcraft mehr den digitalen Vertrieb in Erwägung zog. Pascal Brochier war der ehemalige Präsident in der Sparte Global Retail bei Vivendi Universal Games, als mit World of Warcraft: The Burning Crusade einer der bisher größten Retail-Launches stattfand.

World of Warcraft - Blizzard bevorzugt Retail-Versionen statt Digitalvertrieb

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Cataclysm könnte ebenfalls zu einem der größten Retail-Launches mutieren.
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Der Weg des Vertriebes war bei Blizzard immer ein Thema, das sie intern sehr oft diskutierten: "Sollen wir [die Addons] digital vertreiben oder doch lieber digital und retail?" Zwar lassen sich World of WarCraft und dessen Addons auch digital erwerben, doch Blizzard gibt dem Retail-Produkt mittlerweile den Vorzug.

Wie Brochier erklärte, hat das auch einen ganz bestimmten Grund. Sobald ein Retail-Launch um Mitternacht eines solchen Produktes stattfindet, trifft man dort auch auf Spieler, die ihre Mitgliedschaft beendet haben. Trotzdem werden aber nicht nur ehemalige Spieler und natürlich aktive Spieler angesprochen, sondern auch neue, die vorher noch kein World of WarCraft gespielt haben.

"Retail ist ein sehr wichtiger und kritischer Punkt. Es gibt eine hohe Prozentanzahl an Spielern, die nur Prepaid-Karten benutzen, und das ist retail, das ist ein Retail-Modell. Man muss einfach die richtige Balance finden.", so Brochier.

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