World of Warcraft Teil 2: Über Blizzard
(Übersetzung von worldofwar.net)

Über Blizzard Hey, wir haben auch Fans! Eine der erfreulicheren Überraschungen bei Blizzard war der Bursche, der mit uns einen kleinen Rundgang über die Etage der Entwickler machte. Er stellte sich uns vor und teilte uns mit was für ein großer Fan unserer Homepages er

sei. Wir gaben ihm sofort eine unserer Visitenkarten die wir für diese Reise angefertigt hatten. Er erklärte, daß er - obwohl nicht in der Lage, direkt Kommentare in unseren Foren zu schreiben - schon lange seine Dankbarkeit für unsere Arbeit ausdrücken wollte. Das war ziemlich schmeichelhaft und einer der wenigen Momente bei Blizzard, wo

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wir wirklich sprachlos waren. Temperament bei Blizzard Selbst während der deutlich erkennbaren Schwierigkeiten von Blizzards Mutterkonzern Vivendi und dem Verlust einiger der häufiger auftauchenden Führungsköpfe der Firma gab es absolut kein Anzeichen von Moralverlust bei Blizzard.

Wir hatten tatsächlich angenommen, wir würden wenigstens ein paar Leute vorfinden, die über die Situation klagen, aber die Angestellten, mit denen wir uns unterhielten, schienen bemerkenswert unberührt von all diesen Schwierigkeiten. Ihr Schwerpunkt lag allein darauf, die besten Spiele zu entwerfen, die sie hinbekamen. Vielleicht das beste Beispiel was wir dazu anführen können kam aus unserer Diskussion über Gildenzusammenstellungen mit Entwickler Jeff Kaplan. Wir bemerkten, daß die Methode, mit der man Gilden einrichtet, hochgradig automatisch und selbsterklärend abläuft und viel einfacher als in anderen MMO-Spielen ist. Wir sagten ihm dann, daß es sich um eine wunderbare geschäftliche

Entscheidung handele, da es weniger Support-Anrufe bedeute. Kaplan schaute verblüffter drein als jeder andere Angestellte bei Blizzard während unseres Besuchs. Er brauchte eine Sekunde und erklärte uns dann ruhig, daß sich das Entwicklungsteam wirklich überhaupt nicht darum gekümmert habe, ob dies eine gute geschäftliche Entscheidung sei oder nicht.

Es handele sich um guten Spielablauf und das sei alles was zähle. Möglicherweise waren wir wohl grade nahe dran unseren Gesprächspartner zu beleidigen. Man muß wohl nicht erwähnen, daß wir weitere Entwicklungsentscheidungen nicht mehr mit Geschäftstaktik in Verbindung brachten.

Büroverzierungen Jedes Büro war voller Dekorationen und in den meisten Fällen wurde Blizzards Ausbeute stolz in Bücherregalen entlang der Wände ausgestellt. Die verschiedenen fünfjährlichen Schwert-Auszeichnungen hingen außerdem noch an den Wänden. Es wurde uns erklärt, daß die Schwerter im Laufe der Jahre zunehmend

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detaillierter und durchdachter geworden sind. Dies ist nur eines der Beispiele wie Blizzard sich weigert, mit dem zufrieden zu sein was sie erreicht haben. Alles was sie machen scheint unter dem Motto "Wie können wir es besser machen?" zu laufen.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich das Schilddesign im Präsidentenbüro nun verändert, wo mehr und mehr Angestellte diesem Dienstalter näher kommen. Es gab Wasserautomaten in gut erreichbarer Laufentfernung und einige gemeinschaftliche Tische, an denen die Entwickler schnell aßen, um sogleich in ihre Büros zurückzukehren. "So sauber habe ich den Tisch ja noch nie gesehen" war eine Anmerkung. Nun, wir wollten ihn nicht erleben wenn er ihrer Meinung nach dreckig ist. DDR Fitnessraum Nun, wo jeder nur gelegentlich Nahrung zu sich nimmt und jeder Entwickler tief in seiner oder ihrer Höhle bei der Arbeit hockt könnte man glauben, der Unterhaltungsraum sei ein verlassenes Büro mit einem Dance Dance Revolution-Pad (Anm.: DDR ist ein Konsolenspiel).

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Es gibt tatsächlich ein zwei Pads, so daß selbst hier ein freundschaftlicher Wettkampf möglich ist. Wir haben nicht nach einer Dusche oder Umkleideräumen gesucht, aber ihren Entwicklerkollegen zuliebe können wir nur hoffen das es sie gibt. Filmvorführraum Kurz vor Diablo 2 entschied das Filmteam, daß sie dringend eine Umgebung benötigten, in der sich das komplette Team hinsetzen kann um sich die Zwischensequenzen in einer kinoähnlichen Umgebung anschauen zu können. In einem weiteren Beispiel der Leidenschaft und des Stolzes, den die Blizzardmitarbeiter haben, benutzten sie ihr eigenes Geld für das Kino, nachdem es Schwierigkeiten gab, die Gelder intern für den Bau flüssig zu machen. Nun haben sie einen nett bestuhlten Vorführraum mit verschiedenen Ebenen und Sofas, wo sie sich ihre Entwicklungen ansehen können. Komplett eingerichtet mit Stereosystem und Projektor können sie sich zusammenfinden, die Zwischen-sequenzen ansehen und darüber diskutieren, wie man sie noch besser machen könnte. Das einzige was wir vermisst haben ist eine Popkorn-Maschine. Übernahme des gesamten Gebäudes Als wir das Gebäude betraten stellten wir fest, daß Blizzard, obwohl ihnen eine Büronummer zugewiesen wurde...offensichtlich zur Zeit der einzige Mieter ist. Als die letzte Firma, die neben Blizzard in dem Gebäude ansässig war, auszog, hat Blizzard die Räumlichkeiten übernommen und bereitet sie eifrig für das Live-Team und die Großraumbüro-Nischen der Kundenbetreuung vor.

Blizzard mag zwar in der MMO-Spielearena neu sein, doch sie versuchen es gleich richtig zu machen. Es schaut allerdings ein wenig dümmlich aus, daß im Firmenverzeichnis des Bürohauses nur eine Firma steht. Vielleicht verlegen sie ja mal den Eingangsbereich des Büros in den Gebäudeeingang.