Teil 13: Orte und Menschen!
(Übersetzung von worldofwar.net)

Orte und Menschen
Es gibt viele Fragen zu World of Warcraft, aber dennoch ragen aus der Masse der beliebten Fragen einige heraus, die besonders gern gestellt werden. Dazu gehört unter anderem auch jene nach dem Auftauchen der bekannten Helden aus vergangenen Kriegen bzw. Spielen.

Auftritte dieser Figuren tragen erheblich zur atmosphärischen Dichte bei, das scheint auch Blizzard klar zu sein - so werden z.B. die Helden aus Warcraft II - Beyond the Dark Portal in der Festung von Stormwind ihre Aufwartung machen, und auch verstreut über die Welt wird der Spieler immer wieder auf bekannte Gesichter stoßen.

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Rexxar (na, wer erinnert sich noch an die Ork-Bonuskampagne von TFT?) hat die Horde verlassen und seine Wanderung durch die Wildnis der Steppe wieder aufgenommen. Es wird eine echte Herausforderung für die Spieler sein, ihn in den endlosen Weiten Azeroths aufzuspüren. Thrall sitzt auf dem Thron des Warchiefs der Horde und Sylvanna Windrunner, einst stolze Rangergenerälin der Hochelfen, herrscht über die Forsaken. Wir waren sehr gespannt darauf, diese Charakter "lebendig" vor uns zu sehen, doch zu unserer Enttäuschung waren sie noch nicht in den Alpha-Build integriert. In typischer Blizzard-Manier wurden wir darauf hingewiesen, dass eine der einzigen bisher implementierten Helden Jaina Proudmoore war, und dass wir ihr gerne per Warp (Anm.: "Cheat" zum sofortigen Wechsel der Position) einen Besuch abstatten könnten, um ihr Charaktermodell unter die Lupe zu nehmen.

Dann jedoch - und eigentlich war erst das typisch Blizzard ;) - erinnerte sich Jeffrey daran, dass zur Zeit fleißig an

Jaina's Erscheinungsbild gewerkelt wurde und entschied sich zu warten, bis er uns die die fertige Version präsentieren konnte. Sogar einige der eher unbekannten Orten und Charaktere werden in World of Warcraft auftauchen. Hierzu gehört beispielsweise der "Steinkeulen" Clan der Oger, der es nicht nur ins Spiel geschafft hat und der Horde nach den Geschehnissen der Ork-Kampagne von TFT friedlich gegenüber steht, sondern sogar Quests an den Spieler vergibt, die auf den Ereignissen der Kampagne aufbauen.

Unter anderem durften wir auch der nahe gelegenen Stadt Ogrimmar einen Besuch abstatten. Sie ist bereits aus einiger Entfernung sichtbar und sieht bereits von dort betrachtet beeindruckend aus.

Doch wenn man sich ihr nähert, bemerkt man irgendwann, dass man bei Weitem nicht so nahe war, wie man glaubte. Man kommt näher und immer näher, und wenn man sich ihr schließlich auf die Entfernung genähert hat, auf die man den
Abstand beim ersten Blick geschätzt hätte, dann steht man vor einer derart gigantischen Ansammlung von Eisen und Holz, dass es einem den Atem verschlägt. Abweisend und gewaltig. Die Herausforderung für die Entwickler war es, eine Stadt zu entwerfen, die dem Spieler zwar einen epischen Eindruck vermittelt, auf der anderen Seite aber kein Gefühl der Einsamkeit oder Verlassenheit hervorruft. Um eines vorweg zu nehmen: Blizzards Designer sind wirklich gut darin, etwas überlebensgroß wirken zu lassen. Wenn die Künstler versuchen, etwas groß zu machen, dann sind die Ergebnisse einfach umwerfend.

Die Screenshots vermitteln nicht einmal ansatzweise die Größe dieses Ortes. Doch nicht nur die Größe der Welt ist beeindruckend, es sind in gleichem Maße die kleinen Dinge, auf die Blizzard viel Zeit und Hingabe verwendet. Als ein Grunzer auf seiner Patrouille an uns vorüberging, hätten wir schwören können, ein Knurren gehört zu

World of Warcraft - Teil 13: Orte und Menschen

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haben. Auch wenn Jeffrey uns versicherte, dass es sich dabei um einen in der Nähe umherstreifenden Wolf gehandelt hatte, die Umgebungs-geräusche und -effekte sind allgegenwärtig. Kreaturen, die als Jäger eingestuft sind, werden ihre Beute jagen und reißen - besonders stolz war Blizzard auf einen Löwen, der nicht nur Gazellen jagte und riss, sondern sich nach getaner Arbeit sogar ein schattiges Plätzchen suchte, um sich eine Mütze Schlaf zu genehmigen. Irgendwie bekamen wir immer mehr das Gefühl, dass die Jungs von Blizzard auf den Discovery Channel stehen... Blackrock Spire zählte in den letzten Jahren zu den Gebieten, über die am Meisten berichtet wurde.Auch hier stellte Blizzard einmal mehr den gewohnten Perfektionismus unter Beweis, große Teile des Dungeons wurden völlig neu gestaltet, da die vorhandenen den Ansprüchen nicht mehr genügten.

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So können die mutigeren unter den Abenteurern dort zwar immer noch gegen einen Drachen kämpfen können, doch es ist der Weg bis zu diesem mächtigen Gegner, dem sich Blizzard vornehmlich angenommen hat. Es soll sichergestellt sein, dass jeder Spiel vom ersten Moment, in dem er den Dungeon betritt, Spaß hat.

Diese Liebe zum Details spiegelt sich auch in den Umgebungs-effekten wieder. Als wir die verschneiten Regionen von Dun Morogh unsicher machten konnten wir nicht nur den kondensierenden Atem aus den Atemlöchern unseren Gnomes entweichen sehen, wir hinterließen auch Fußabdrücke im Schnee.