Teil 10: Quests!
(Übersetzung von worldofwar.net)

Die Welt von WarCraft ist auf dem Grundatz einer Fantasywelt aufgebaut, in der sich jeder Spieler wie ein Held fühlen soll. Von der ersten Ankündigung von World of Warcraft bis zu unserem Besuch hat sich dieser Grundsatz nicht geändert.

Blizzard will, dass sich das Spiel episch anfühlt, episch in dem Sinne, daß jeder Spieler das Gefühl hat ein bedeutender Teil einer Geschichte zu sein. Der beste Weg, Geschichten in MMO's zu erzählen ist der, ihn durch Rätsel, sog. »Quests« zu beschreiten.

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Wir haben ja bereits andere Versuche gesehen, bei denen Spieler selbst für den Inhalt im Spiel verantwortlich waren, wie beispielsweise in Star Wars Galaxies oder Die Sims.

Blizzard steuert dem entgegen. Anstatt zu warten, daß die Spieler selbst Inhalte erstellen und sich die Community selbst aufbauen, stopfen sie die Welt buchstäblich voll mit Quests; normale In-Game-Quests, wie wir sie kennen und Quests, die durch Monster-Spawn und Drops enstehen, vor allem für die Spieler, die abseits der Wege die Landschaften erkunden.

»Questen« in World of Warcraft
Gleich von Beginn an, wenn man quasi das erste Mail das Spiel betritt, wird man die erste Möglichkeit haben, ein Quest anzunehmen. Genau da, wo die neuen Spieler die Welt betreten, steht ein NPC mit einem gelben Ausrufezeichen über dem Kopf. Quests werden langsam erzählt, Zeile für Zeile, als würden sie langsam in euer Buch geschrieben werden. Man muss warten bis das Quest fertig erzählt wurde - man

kann nicht einfach die Story, die das Quest erzählt, abbrechen, um nach der Belohnung zu sehen. Aber am Ende der Erklärung wirst du vor die Wahl gestellt ob du das Quest akzeptierst oder nicht und was die Belohnung dafür sein wird. Jedes Quest kann bis zu sechs Items bieten, die man als Belohnung wählen kann und zwar zusätzlich zu einem Geschenk, das man aus einer Basis von vier Gegenständen wählen kann. Zum Beispiel könnte dir als Belohnung eine Flasche mit starkem Trollblut angeboten werden und ein Set aus Kampfhandschuhen und zusätzlich ein Item, welches du selbst auswählen kannst - zB. Schuhe, ein Stab oder ein Schild - je nachdem was am besten zu dir passt. So gut Quest Gegenstände sein können - sie werden nicht die Hauptmotivation sein, ein Quest abzuschließen. Die beste Erfahrung sammeln Spieler, die »questen«. Wenn du und ein Freund am selben Ort sind - du jedoch dort ein Quest zu erledigen hast und er nur normale Monster plättet, wirst du mehr Erfahrungspunkte (XP) bekommen.
Damit sind aber keine obskuren Quests gemeint. Die Quests sind in den anfänglichen Levels klar ersichtlich. Du bekommst den Auftrag, die Stoßzähne von Wildschweinen zu sammeln, einige Lizardschwänze oder so etwas in der Art. Danach jagst du diese Monster.

Wenn du ein Quest aktiviert hast wirst du automatisch das Item beim Leichnam des Monsters finden. Wenn du das Quest nicht aktiviert hast wirst du dieses Item gar nicht erst sehen.

Wenn ihr in der Gruppe ein Quest erledigt und die Drop-Aufteilung ist rundenbasiert eingestellt, hat das auf das Quest-Item keinen Einfluß. Man muss also keine Angst haben, daß man nicht am Zug ist wenn das Quest Item verteilt wird - das wird separat erledigt. Falls eure Gruppenmitglieder das Quest nicht aktiviert haben, dann haben sie allerdings auch nicht die Möglichkeit an dessen Verteilung teilzunehmen.

Man wird übrigens ständig auf dem Laufenden gehalten, was den Fortschritt des Quests betrifft.

Beim ersten Quest, das wir bei unserem Besuch gemacht haben, wurden wir gebeten, zehn Wildschweine zu töten. Nach jedem wurde nicht nur unser Questbuch aktualisiert, sondern der Bildschirm blitze ebenfalls kurz auf, um uns mitzuteilen, wie viele Wildschweine wir bereits erledigt haben - danach verblasste die Information wieder langsam.

Unser Führer »Jeffrey Kaplan« beharrte auf dieser Information im Spiel. Mit einem durchtrieben schuldigen Blick gestand er uns dann, dass er immer obligatorisch schaute, wie weit er gerade beim entsprechenden Quest fortgeschritten war. Er sagte, daß - auch wenn er wusste dass es das dritte von zehn Wildschweinen war - er immer einen Blick ins QuestLog warf um sicher zu gehen.

Mit dem "kurzen Aufblitzen" der Information hilft man also den "zwanghaft nachschauenden Freaks" (und somit sich selbst).Sobald man höhere Levels erreicht wird man in tiefgründigere und ausgeklügeltere Geschichten eintauchen. In den niedrigen Levels, da wo wir waren, musste man sich keine Sorgen machen, dass ein Quest zu lange dauerte. Aber Blizzard machte uns eindeutig klar, dass diese Art von Quests existierten, sobald man die die höheren Levels erreicht.

Soldat Thorson
Erfahrene Spieler werden nach einiger Zeit mitbekommen, dass ein gewisser Soldat namens Thorson ein hartes Leben führt. Jeden Tag geht er auf Patroullie. Und jedes Mal wird er hinterhältig angegriffen und niedergestreckt.

Wenn eine Gruppe Spieler sich entschließt, ihm soweit zu helfen, daß er nicht niedergeschlagen wird, werden sie zum Beispiel ein Quest erhalten. Das ist einer der vielen Wege, wie Blizzard die Spieler bei Laune halten will; durch Dinge, die in der Umgebung geschehen.

Quest- Typen
Blizzard hat Pläne für eine breite Auswahl an Quests. Man kann tief in einem Dungeon einem verwundeten Helden begegnen, der einem den Auftrag gibt, ihn nach draußen zu führen.

Man kann den Auftrag bekommen, einen NPC oder eine Karawane über eine gewisse Strecke zu eskortieren. Es gibt Quests mit Zeitbeschränkung, bei denen ein Offizier verlangt, innerhalb von zehn Minuten zwanzig Harpyien zu töten, um deine Fähigkeiten zu beweisen.

Es gibt »Brotkrumen« Quests, die entwickelt wurden, um den Spieler zu Gebieten mit für ihn angemessenem Inhalt zu führen.

Es hat sich in der Anfangsphase der Alphaversion herausgestellt, daß es Spieler geben könnte, die eine bestimmte Region niemals verlassen und eine Menge der Inhalte des Spiels gar nicht kennen, obwohl diese um die nächste Ecke auf sie warten.

»Brotkrumen« Quests sollen dem Spieler ein bisschen die Welt zeigen und sie geben den Quest Designern die Möglichkeit, den Spieler durch verschiedene Gebiete zu führen, wobei er wieder
andere Quests sammelt. Außerdem gibt es noch Aufträge zur Verteidigung von Objekten.

Jeffrey hat ein Quest in der Barrens - Region besonders erwähnt. Wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt werden erscheint in den Barrens eine große Streitmacht der Allianz und attackiert Crossroads und andere Außenposten der Orks und Tauren.
Jeffrey war besonders stolz auf den Quest Designer seines Teams, der an diesem Quest arbeitet. Er sagte uns, daß ohne exzellenten Support und Koordination die gesamten drei Außenposten überrollt werden. Ausgelöscht.

Das ist ein wundervolles Beispiel wie Blizzard kleine »World Events« skripten kann, ohne daß ein GM alles betreuen muss. Wir sollten vielleicht die gleiche Änderung machen wie Jeffrey.Wo wir »Allianz Streitmacht« sagen, lächelt er teuflisch und sagt »Armee«. Es ist keine Aufgabe für eine kleine Gruppe von Spielern, diese drei Außenposten zu verteidigen, denn sie werden alle zum gleichen Zeitpunkt angegriffen. Blizzard hat sogar gescriptete Ereignisse, die eine große Gruppe an Spielern benötigen um zurückgeschlagen zu werden, auch außerhalb von Gilden Instanzen.

Blizzard versteht, dass Spieler Quests unterschiedlich angehen. Die meisten Quests sind so gestaltet, dass sie einen ganzen Abend ausfüllen. Zum Beispiel, »Die Wellington Höhlen« sind darauf ausgelegt, von einer Gruppe Helden mit Level 15-20 in rund drei Stunden abgeschlossen zu werden. Die Spieler, die nur durchrennen und das wenigste tun wollen, um das Quest abschzuschließen, können es auch schneller beenden. Diejenigen, die jeden Winkel und jede Ecke erforschen, werden seltene Gegenstände und Monster zu Gesicht bekommen, unabhängig vom Quest selbst. Die Betonung von »Details« war verblüffend.In die Quests sind häufig Instanzen eingebunden, um so mehr einer epischen Geschichte erzählen zu können. Bleiben wir beim Wellington Beispiel: es gibt vier Unterbosse, die zu der finalen Begegnung führen.

Die Instanzen- Technologie erlaubt den Quest Designern eine Geschichte so wie in Einzelspieler- Rollenspielen zu erzählen, nicht wie in einem typischen MMORPG. Keine Sorgen mehr, ob eine andere Gruppe den Hauptgegner zuvor schon geschnappt hat. Sie sind alle Dein.

Das wichtigste Ergebnis unserer Diskussion ist die Erkenntnis, wie tief Quests und Aufträge in die World of Warcraft eingebunden sind. Quests sind nicht Irgendetwas, was als einzelstehendes Inhaltsstück ins Spiel reingesteckt wurde.

Quests sind mit dem Gewebe des Spiels fest verwoben!

Kapitän Sander´s Schatzkarte
Man kann nicht nur von NPC´s Quests bekommen. Es gibt einen Gegenstand, der bei den Murlocks und der Krabben Jagd in Westfall auftauchen kann. »Kapitän Sander´s Karte« (benannt nach Mitarbeiter Matt Sanders) taucht bei der Bekämpfung der Monster Westfalls sehr selten auf. Wenn man sich die Karte anschaut bekommt man einen Auftrag, der einen zu verschiedenen Orten führt und belohnt einen mit einer »unbekannten Belohnung«.

Diskutiert über die Quests in WorldofWarcraft im Forum von WorldofWarcraft.de. * klick*

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In die Quests sind häufig Instanzen eingebunden, um so mehr einer epischen Geschichte erzählen zu können. Bleiben wir beim Wellington Beispiel: es gibt vier Unterbosse, die zu der finalen Begegnung führen.

Die Instanzen- Technologie erlaubt den Quest Designern eine Geschichte so wie in Einzelspieler- Rollenspielen zu erzählen, nicht wie in einem typischen MMORPG. Keine Sorgen mehr, ob eine andere Gruppe den Hauptgegner zuvor schon geschnappt hat. Sie sind alle Dein.

Packshot zu World of WarcraftWorld of WarcraftErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

Das wichtigste Ergebnis unserer Diskussion ist die Erkenntnis, wie tief Quests und Aufträge in die World of Warcraft eingebunden sind. Quests sind nicht Irgendetwas, was als einzelstehendes Inhaltsstück ins Spiel reingesteckt wurde.

Quests sind mit dem Gewebe des Spiels fest verwoben!

Kapitän Sander´s Schatzkarte
Man kann nicht nur von NPC´s Quests bekommen. Es gibt einen Gegenstand, der bei den Murlocks und der Krabben Jagd in Westfall auftauchen kann. »Kapitän Sander´s Karte« (benannt nach Mitarbeiter Matt Sanders) taucht bei der Bekämpfung der Monster Westfalls sehr selten auf. Wenn man sich die Karte anschaut bekommt man einen Auftrag, der einen zu verschiedenen Orten führt und belohnt einen mit einer »unbekannten Belohnung«.

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