Im letzten Jahr beendete Blizzard die Partnerschaft mit der chinesischen Firma The9 und gewann an deren Stelle mit NetEase einen neuen chinesischen Betreiber, der World of Warcraft in China anbietet. Einer der Gründe dafür, weshalb Blizzard in China nicht selbst aktiv wird, ist, dass China ausländische Firmen nicht gutheißt und Blizzard nur über im Land ansässige Firmen in den Spielemarkt einsteigen kann.

Seit dem Wechsel des Partners verschlechterte sich die Situation in China. NetEase musste einen neuen Antrag bei der Chinesischen Institution für Publikationswesen stellen, um das MMO betreiben zu dürfen. Im November wurde der Antrag allerdings abgelehnt. Die chinesischen Spieler können somit (zumindest offiziell) kein World of Warcraft mehr spielen.

Die General Administration of Press and Publication (GAPP) und das Ministry of Culture (MOC) wollten außerdem, dass NetEase kein Geld mehr für das Spiel verlangt und Neuanmeldungen schließt, weil sie das Spiel neben einer erlaubten Betaphase illegal betrieben haben sollen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, konnte NetEase endlich mit den Behörden eine Einigung erzielen. Zwar ist es noch nicht offiziell, doch anscheinend haben sie sich auf eine Strafzahlung geeinigt. In Kürze soll das Ergebnis verkündet werden.

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