World of Warcraft ist nicht nur das beliebteste und bekannteste MMORPG, sondern auch ein Synonym dafür, wenn es um Spielesucht geht. Dr. Richard Graham, ein Psychologe des Tavistock Zentrums in London, möchte Spiel und Therapie miteinander verbinden. Damit das auch funktionieren kann, schickt er die Psychologen direkt in das Spiel, um dort Beratungen durchführen zu können.

World of Warcraft - Psychologen therapieren bald in Azeroth

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Wenn ihr in Azeroth einen liegenden und einen sitzenden Spieler seht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie gerade eine Pause machen.
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Zwar wird der Start des Projektes gegen Ende 2009 angepeilt, jedoch stehen sie im Moment noch vor einigen Schwierigkeiten. Man darf als Psychologe nicht direkt erkennbar sein, sondern sollte sich wie ein normaler Spieler verhalten und sich unter die Spieler mischen. Daher müssen sich die Psychologen erst in World of Warcraft einarbeiten und natürlich gewisse Fähigkeiten aneignen. Auch würde etwa ein Level 1-Charakter auffallen.

Zwar könnte man auch Veteranen rekrutieren, allerdings würde die psychologische Kompetenz nicht mehr existieren. Falls das Projekt ein Erfolg wird, könnten durchaus auch andere Länder mitziehen. Immerhin gibt es laut Dr. Richard Graham Spieler, die über 16 Stunden in Azeroth verbringen und ihr soziales Umfeld sowie Bildung vernachlässigen. Er fragte bei Blizzard nach, ob sie die Spielkosten übernehmen würden, damit die Psychologen ungehindert beitreten können. Blizzard meldete sich dazu aber noch nicht zu Wort.

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