Warcraft, ein Universum voll von Elfen, Untoten, Orcs, Gnomen, Tauren und jeder Menge Helden, wie passt da ein auf zwei Beinen laufender Pandabär mit zwei Katanas und einer Vorliebe für alkoholische Getränke rein? Garnicht, mögen einige sagen, sehr gut, werden viele Fans der Serie erwidern. Denn die Pandaren sind ein mittlerweile nicht mehr aus dem Warcraft-Universum wegzudenkendes Easter Egg.

Und genau als ein solches wurden sie geboren. Erdacht vom Blizzard Star-Künstler Samwise Didier als Weihnachtsgrußkarte für Kollegen und Familie, haben sich die knuddeligen Kampf-Bären zu einem echten Hit verwandelt. Denn besagte Weihnachtskarte gefiel den Kollegen von Didier so gut, dass sie sich gleich an die Ausarbeitung dieser Rasse für das Warcraft-Universum machten.

Und in der Warcraft 3 Erweiterung The Frozen Throne war es dann so weit. Ausgestattet mit einer Hintergrundgeschichte von Blizzards Chef-Schreiber Chris Metzen durfte der Pandaren Braumeister Chen Sturmbräu von den Spielern in der Orc-Kampagne gespielt werden und viele schlossen ihn sofort ins Herz. Damit war der Einzug der Pandaren in Azeroth nicht mehr aufzuhalten und seit dieser Zeit gibt es immer wieder Spekulationen, Forderungen und regelrechte Petitionen, welche diese tolle Rasse auf in World of Warcraft fordern.

WoW - Völker - Übersicht zu den 13 Rassen der Allianz und Horde

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Alle Pandaren beginnen ihre Reise auf der Wandernden Insel - einer schwimmenden, riesigen Schildkröte.
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Pandaria, die Heimat der Pandaren

Kommen wir zur Geschichte der Pandaren. Diese ist fest mit ihrer geheimnisumwobenen Heimat Pandaria verbunden, bei welcher es sich um einen, für die anderen Völker noch völlig unbekannten Ort in Azeroth handeln soll. Diesen bewohnten die Pandaran aber nicht seit Beginn ihrer Geschichte.

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Denn die Bären sind schon vor der Spaltung der Welt auf Azeroth beheimatet gewesen und haben dort als Verbündete der Kaldorei gelebt. Als diese immer mehr in den Bann der Magie gezogen wurden, welcher schlussendlich zur Vernichtung des Weltenbaums und der damit einhergehenden Spaltung der Kontinente führte, zogen sich die Pandaren aus Kalmindor auf eben jene, unbekannte Insel Pandaria zurück.

Diese hüten sie seit dem wie ihren Augapfel und es ist noch keinem Entdecker Azeroths gelungen, ihre Position zu lokalisieren. Dabei sollen dort die drei Edelsteine von Pandaria gehütet werden, mit deren Hilfe man angeblich den Sonnenbrunnen wieder regenerieren könnte. Und auch im Steinkrallengebirge soll es eine Enklave der Pandaren geben, welche aber auch bisher nicht auffindbar war. Aber vielleicht haben wir auch einfach nicht genau genug gesucht?

Pandaren - Das Volk und seine Kultur

Die Pandaren waren einst ein stolzes Imperium, welches erhobenen Hauptes an der Seite der Kaldorei existierte. Mit der Spaltung der Welt und ihrem Rückzug nach Pandaria ist ihr Leben ein wesentlich einfacheres geworden, welches auf den Grundprinzipien des Friedens und der Kreativität basiert.

Ihre Gesellschaft unterteilt sich in verschieden Shao'dins, welche so etwas wie Familienbanden oder Clans darstellen. Gemeinhin üben die Pandaren entweder musische oder handwerkliche Berufe aus und leben in friedlicher Koexistenz mit ihrer Umgebung. Doch auch sie haben Feinde, welche dazu geführt haben, dass sich eine mächtige und sehr perfektionistische Kriegerkaste für den Schutz Pandarias herausgebildet hat.

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Ein Gläschen in Ehren - die Braukunst

Die Braumeister der Pandaren sind die wahren Helden des Volkes und werden von diesem auch über alle Maßen verehrt. Und ihr absolutes Lieblingsgetränk ist das Bier, womit sie hier einen ähnlichen Geschmack wie dir Zwerge in Azeroth haben. Und einer der Gründe, warum Pandaren überhaupt ihre Heimat verlassen ist, dass sie auf die Suche nach neuen Rezepten und Zutaten für ihre Brauereien gehen.

Dabei hat der Alkohol eine wirklich wichtige Stellung in der Kultur der Pandaren und sie trinken täglich zur eigenen Erbauung. Dabei halten sie nichts von der Ansicht vieler Gelehrter Azeroths, dass Alkohol nur etwas für einfache Gemüter und simple Geister ist, denn in ihrer Mythologie bringt der Alkohol den Pandaren auf den rechten Weg, oft gepaart mit ausgiebiger Meditation.

Dabei übertreiben sie es selten, aber auch ein deftiger Kater kommt bei einem Pandaren mal vor. Doch dann rappeln sie sich auf, widmen sich wieder ihren Kampfübungen, ihrer Arbeit oder dem Brauen neuer Getränke.

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Ein Pandarenmönch - die perfekte Kombination von Klasse und Volk.
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Allianz oder Horde?

Eigentlich sind die Pandaren ein neutrales Volk, welches sich höchstens zum erreichen bestimmter, in ihren Augen ehrenwerter Ziele einem anderen Volk anschließen. So haben sie die Orcs in Warcraft 3: The Frozen Throne unterstützt, ihnen werden aber auch hervorragende Beziehungen zu den Zwergen nachgesagt.

Generell sind die Pandaren allen Wesen, die zu viel Wert auf Magie legen eher kritisch gegenüber eingestellt und seit ihres Umzugs nach Pandaria sind kaum Pandaren in den Kontakt mit einem der anderen Völker getreten. Was sie dazu bringt, eventuell mit der nächsten Erweiterung ihr Exil zu verlassen und wem sie sich in ihrem Kampf anschließen, dass bleibt wohl vorerst ein großes Geheimnis.

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