Man mag es als Außenstehender kaum glauben, aber in China verdienen viele Millionen Internet-Nutzer ihr Geld mit dem Sammeln virtueller Güter im Tausch gegen reale Bezahlungsmittel. Dieser Vorgang nennt sich Goldfarming und stammt aus dem MMORPG-Bereich. Vor allem in World of Warcraft ist Goldfarming häufig zu finden. Der chinesischen Regierung war dies allerdings schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge, weshalb sie jetzt per Gesetz eingreift.

World of Warcraft - Goldfarming in China per Gesetz verboten

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Den Goldfarmern wurde in China das Handwerk gelegt.
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Ab sofort ist Goldfarming in China verboten, was viele Millionen Internet-Spieler in China betrifft. Goldfarmer können ihre virtuellen Güter nur noch gegen Dienste oder andere virtuelle Dinge eintauschen. Echtes Geld dürfen sie nicht mehr einnehmen. Im letzten Jahr wurden in China durch Goldfarming knapp 150 Millionen US-Dollar umgesetzt.

China möchte durch das Verbot hauptsächlich den schlechten Arbeitsbedingungen ein Ende setzten, da in diesem Bereich oftmals die Rede von Zwangsarbeit ist. Aber auch Glücksspielen und illegalen Online-Aktivitäten möchte China mit dem Gesetz entgegenwirken. Ein Goldfarmer verdient im Schnitt rund 100 Euro pro Tag, was gerade für China ein beachtlicher Lohn ist. Rund 80 bis 85 Prozent der Goldfarmer stammen übrigens aus China.

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