Vor wenigen Tagen berichteten wir, dass Goldfarming in China per Gesetz verboten wurde. Angeblich dazu, um einerseits die damit in Verbindung gebrachte Zwangsarbeit zu unterbinden und andererseits um Glücksspiele und illegale Online-Aktivitäten einzudämmen. Professor Richard Heeks von der Universität von Manchester stellte allerdings in seinem Blog richtig, dass diese Meldung eine Fehlinterpretation war.

World of Warcraft - Goldfarming auch weiterhin in China erlaubt

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Goldfarmer dürfen auch weiterhin in China legal arbeiten.
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Goldfarming ist auch weiterhin in China erlaubt und hat im Grunde gar nichts mit dem neuen Gestz zu tun. Stattdessen geht es um virtuelle Bezahlmethoden, die in etwa mit Paypal vergleichbar sind. In China gibt es sogenannte Q-Coins, virtuelles Geld, wobei 10 Q-Coins etwa 1 Euro entsprechen. Auch können sich die Nutzer etwa virtuelle Avatare erstellen und in QQ-Kaufhäusern einkaufen gehen.

Die Q-Coins dürfen ab sofort nicht mehr gegen reale Güter oder Dienstleistungen eingetauscht werden. Das genaue Gegenteil von Goldfarming also, bei dem virtuelle Güter gegen echte Währung eingetauscht werden. Somit hat Goldfarming nichts mit dem neuen Gesetz zu tun.

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