Die Maßnahmen gegen den Goldhandel nehmen manchmal recht unschöne Formen an. Jetzt greift in Amerika sogar das FBI, das eigentlich mit der Suche nach ernsthaften Verbrechern sein sollte, bei dem Verdacht auf Goldfarming zu. Aber möglicherweise hat das Ganze auch einen ernsteren Hintergrund als nur die Jagd nach Spielern, die sich nicht an Geschäftsbedingungen halten.

World of Warcraft - FBI stürmt Wohnungen auf der Suche nach Goldfarmern

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Das FBI sucht nach Goldhändlern, die Terrornetzwerke finanzieren.
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Die Beamten hielten am 30. März vor einem Gebäude, in dem sich zwei Studenten aus Michigan ein Appartment teilten. Diese wurden nicht genannt - aber sie sind waren auch keine Goldfarmer. Sie spielten nicht einmal World of Warcraft.

„Sie dachten, wir wären in irgendeine Art von Betrug verwickelt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie die falschen Leute erwischt haben, aber sie haben all meine Sachen mitgenommen.“

Warum sich das FBI für Goldfarmer interessiert ist nicht wirklich sicher. Aber es wird darüber spekuliert, dass sie entweder nach Terroristen suchen, die Goldfarming als Finanzierungsmöglichkeit verwenden oder glauben, dass sie in den virtuellen Welten der MMOs die nächsten Anschläge planen könnten.

In einem offiziellen Schriftstück gehen die Untersuchungsbeamten davon aus, dass jemand, der bei der Adresse der Studenten wohnt, in einen Fall verwickelt war, der „ein Schema zum Erstellen von betrügerischen Bankkonten, um ‚virtuelle Währungen‘ oder ‚Gold‘, die im Spiel benutzt werden, zu kaufen und zu verkaufen,“ entwickelt hat.

Sie suchten dabei nach Online-Transaktionen, die mit World of Warcraft assoziiert werden und über die chinesische Goldfarming-Website gameusd.com, eBay, PayPal und die United Services Automobil Association abgewickelt wurden.

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