Seit sechs Jahren herrscht ein Streit zwischen Blizzard und dem deutschen Bot-Vertrieb Bossland. Dieser hat einige Tools für World of Warcraft im Angebot, die für den Spieler farmen, während dieser nicht einmal am Rechner sitzen muss. Erst in diesem Jahr kam es zu einer immensen Schadensersatzzahlung, die nun ihre Konsequenzen nach sich zieht.

World of Warcraft - Deutscher Bot-Hersteller gibt sich vorerst geschlagen

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Blizzard ist ein weiterer Schlag gegen Bot-Verteiber gelungen.
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Denn Bossland hat auf der eigenen Seite angekündigt, dass sie Programme wie Honorbuddy, Lazymon, Hearthbuddy und Buddywing nicht mehr vertreiben werden. Die Services dazu werden noch bis zum 31. Dezember 2017 angeboten. Das Schicksal weiterer Tools soll in den nächsten Wochen entschieden werden. Die Macher behaupten in ihrem Statement, dass sie den Spielern helfen wollten, die nicht so viel Zeit haben World of Warcraft zu zocken. Blizzard selbst stellen sie auf die Seite der Bösen. Denn diese sollen die Privatsphäre ihrer Spieler ausspionieren, indem sie solche Drittprogramme mit World of Warcraft erkennen und die Daten an die eigenen Server schicken. Vor kurzem wurden zahlreiche User dieser WoW-Bots gesperrt.

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Der Anfang vom Ende

Auslöser für diese Entscheidung dürfte die immense Strafe sein, die Bossland im April zahlen musste. 8,5 Millionen Dollar wurden von dem Gericht als Entschädigung festgelegt. Nun werden die Stores geschlossen und vermutlich auch alle anderen Bot-Programme eingestellt. Damit hat Blizzard den Kampf gegen die Vertreiber definitiv gewonnen.

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