Blizzard kann sich vorstellen, mit dem MMORPG World of Warcraft mehr in den eSport-Bereich vorzustoßen.

World of Warcraft - Blizzard sucht nach Wegen für eSport-Unterstützung

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Das kostenlose Kartenspiel Hearthstone: Heroes of WarCraft hat sich bekanntlich als eSport-Hit entpuppt, was aufgrund der Natur des Titels kein Wunder ist. Denn das wurde mit dem eSport-Gedanken im Hinterkopf entworfen.

Bei World of Warcraft war das damals anders, wie Blizzards eSport-Chef Kim Phan erklärte. Das Online-Rollenspiel entwickelte Blizzard zu einer Zeit, in der eSport noch nicht so populär wie heute war. Das Spiel war daher auch nie für eSport-Erlebnisse gedacht.

Mit dem kommenden Add-on World of Warcraft: Warlords of Draenor möchte man zumindest ein paar Hindernisse zu beseitigen. Laut Phan versuche man neue Wege zu finden, darunter auch Alternativen zu den Arenen.

Es würde viele Dinge in dem Spiel geben, bei denen die Spieler gerne zuschauen würden – beispielsweise werden Schlachtfelder vorgeschlagen. Mit Raids konnte Blizzard bereits gute Erfahrungen machen.

Ein eSport entstehe Phan zufolge dadurch, dass Leute gewillt sind, diesem zuzuschauen. Man werde sich also bei Blizzard genau anschauen, was man bei World of Warcraft verbessern könne.

Am Wochenende fand der erste Teil der Gruppenphase der World Championship Europe zu Hearthstone statt. Der Andrang war groß: 50.000 Leute schauten sich das Event Live an, als 16 Spieler aus Europa um die Qualifikation für vier Plätze im World Championship auf der BlizzCon kämpften.

Ausgetragen wurde auch das European WoW Arena Tournament, was allerdings nicht ganz so begeistern konnte. Phan ging kurz darauf ein und meinte, dass "WoW 3v3 Arena" momentan schwierig anzusehen sei. Es wäre jedenfalls ein Bereich, den man sich anschaue.

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