Blizzard wird künftig keine Abo-Zahlen mehr zum MMORPG World of Warcraft nennen, wie das das Unternehmen im Rahmen der aktuellen Geschäftszahlen bekannt gibt.

World of Warcraft - Blizzard nennt künftig keine Abo-Zahlen mehr

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Wie viele Spieler Legion anlocken wird, wird wohl ein Geheimnis bleiben.
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"Das ist das letzte Quartal, für das wir die Abonnementen-Zahlen nennen. Es gibt andere Maße, die bessere Indikatoren für die gesamte Geschäftsleistung von Blizzard darstellen", heißt es.

Das ist gar kein so überraschender Schritt, auch wenn Blizzard in den ganzen Jahren für jedes Quartal die Abo-Zahlen nannte. Denn der geschäftliche Auftritt von WoW lässt sich nicht nur an diesen Zahlen ablesen, sondern vor allem auch am Umsatz, der über den In-game-Shop zusammenkommt.

Dass sich die Zahlen auf einem absteigenden Ast befinden, ist schon länger klar. Zwar kamen mit der Veröffentlichung einer neuen Erweiterung immer wieder Spieler zurück und neue hinzu, dennoch kann dieser kurze Höhenflug nie dauerhaft gehalten werden.

Die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen jedoch zeigen, dass in den vergangenen drei Monaten vergleichsweise gar nicht so viele Spieler World of Warcraft den Rücken kehrten. Gerade einmal 100.000 Spieler verlor das Spiel – vergleicht man das mit den Quartalen vorher, ist das nicht viel. Zwischen Ende 2014 und März 2015 verlor WoW nämlich knapp 3 Millionen Abonnenten. Im August gab man den Weggang von 1,5 Millionen Abonnenten bekannt.

Aktuell liegt die Abo-Zahl bei 5,5 Millionen - der niedrigste Stand seit November 2005.

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