Executive Producer J Allen Brack hat sich zu den sinkenden Abo-Zahlen von World of Warcraft geäußert, die sich aktuell mit 5,5 Millionen auf dem niedrigsten Stand seit 2005 befinden.

World of Warcraft - Blizzard äußert sich zu den sinkenden Abo-Zahlen

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"Eines der Probleme, die wir als Team haben und das meiner Ansicht nach ebenso die Community hat, ist die Annahme, es würde eine direkte Verwandtschaft zwischen den von uns mitgeteilten Zahlen und dem Gesundheitszustand der Community sowie dem Geschäft geben. Das ist nicht wirklich richtig. Ich würde nicht behaupten, dass World of Warcraft momentan zwangsläufig nur halb so erfolgreich wie in vergangenen Zeiten ist", so Brack.

Nur weil also die Abo-Zahlen immer weiter schrumpfen, muss das nicht heißen, dass das MMORPG weniger erfolgreich ist. Gerade wenn es um die geschäftliche Seite geht, so verdient Blizzard neben den Abos auch mit am Item-Shop.

"Für uns bedeutet das, dass sich das Team nicht auf die Entwicklung einer Quest fokussieren kann, die 100.000 weitere Abonnenten einbringt. Wie kann dieser Raidboss dafür sorgen, dass die Leute fünf Monate länger dabeibleiben? Als Entwickler macht man sich verrückt, wenn man das versucht. Die einzige Sache, auf die wir uns konzentrieren können, ist ein gutes Erlebnis; die Konzentration darauf, alles zu lernen, was wir können; und zu versuchen, es in das zu investieren, an dem wir arbeiten und World of Warcraft zum bestmöglichen Spiel zu machen."

Einfacher für Neu- und Wiedereinsteiger

Ein Teil dessen sind die Level-Boosts, mit denen sich Neu- und Wiedereinsteiger direkt mit Freunden ins Abenteuer stürzen können. Das Add-on Warlords of Draenor bietet einen Boost auf Level 90, die kommende Erweiterung Legion gar auf Level 100.

Wie Brack erklärte, gibt es eine Änderung am Boost-System, wodurch Spieler die verschiedenen Klassen problemlos ausprobieren können, bevor sie sich für eine entscheiden. Denn aufgebraucht wird die Boost-Funktion erst dann, wenn man mit dem gewählten Charakter die Startzone verlässt.

Erweiterungen könnten künftig schneller erscheinen

Häufig wird kritisiert, dass Blizzard mit Erweiterungen und neuen Inhalten zu lange braucht. An diesem Problem wird Brack zufolge gearbeitet, um Add-ons schneller zu veröffentlichen.

Positiv versucht er Legion hervorzuheben, das früher erscheine, statt erst zwei Jahre nach Warlords of Draenor. Während die eine Hälfte des Teams an der Fertigstellung arbeite, sei die andere Hälfte mit den Content-Patches und Überlegungen zur siebten Erweiterung beschäftigt.

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