Keystone - mach’s noch einmal, Digital Extremes

Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Jungs von Digital Extremes einen Shooter basteln, hatten sie doch schon 1998 das epische Unreal mit zu verantworten sowie Warframe, den wahrscheinlich besten Free-to-play-PvE-Shooter da draußen, mit einer gewaltigen Fangemeinde, ordentlichen Updates und rekordverdächtigen Umsätzen.

Pulp-Fiction, Brettspiel, Kartenspiel und Shooter in einem. Wer dachte, Warframe sei abgedreht, kennt Keystone noch nicht.

Umso spannender ist Keystone, das neue Projekt, mit dem Digital Extremes in Sachen Kreativität noch einen Schritt weiter gehen als mit den Space-Ninjas aus Warframe. Mit dem Look und dem Feeling der 70er-Retro-Schund-Ära will uns Keystone auf eine wundersame Reise durch ein Multiversum entführen, dessen Anfang auf dem quadratischen Spielfeld eines fesselnden, mysteriösen Brettspiels liegt.

Doch Keystone wird nicht dauerhaft Brettspiel bleiben, bringt zusätzlich Elemente von Deck-Building-Games ins Spiel, bevor es, weiß der Teufel wie, in ein waschechtes FPS-Game überführt wird. Klingt ziemlich abgefahren, aber genau deswegen ziemlich interessant und wird auf jeden Fall ein Spiel, das man im Auge behalten sollte.

Legends of Aria - die Shards sind online

Wer Shards Online aus den Augen verloren hatte, sollte sich künftig besser nach Legends of Aria umsehen, denn so heißt das Projekt seit einer Weile. Kein sonderlich eingängiger Name, jedoch immer noch besser als Shards Online, glauben die Entwickler. Doch Namen sind nur Schall und Rauch, was zählt, sind Inhalte.

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Umso erfreulicher, dass die Landmasse aktuell auf das Zehnfache erweitert wurde. Dazu kommen Reittiere und ein komplett neues Kampfsystem, ein überarbeitetes Interface und Bogenschießerei. Grund genug für die Entwickler, die von Ultima Online und EVE Online gleichermaßen inspiriert worden sein wollen, die Alpha-Phase dieses Spiels einzuläuten. Wir werden in Zukunft also wieder etwas öfter von Aria hören, sehen und lesen.

Magic: The Gathering - Wizards of the Cryptic Coast

Auch von den Cryptic Studios werden wir möglicherweise bald wieder häufiger lesen. Dort hat man nämlich ganz offensichtlich ein neues, “streng geheimes Projekt” in der Entwicklung. Das ist kaum überraschend, haben Champions Online, Star Trek Online und Neverwinter doch auch schon wieder ein paar Jährchen auf dem Buckel und müssen nur noch von kleinen Teams betreut werden, während sich der größere Teil der Crew neuen Welten widmen kann.

Eine davon scheint tatsächlich aus der Feder der legendären Wizards of the Coast zu stammen, denn nicht nur fand in letzter Zeit ein Entwickleraustausch zwischen den Magic-Machern und Cryptic statt, die Kalifornier rekrutieren aktuell auch noch MItarbeiter für Spiel, basierend auf einer “extrem aufregenden, berühmten Fantasy-Marke”.

Ein Kartenspiel also? Eher nicht, denn das gehört nicht zu den Stärken von Cryptic. Viel eher ist die MMO-Umsetzung von Magic: The Gathering denkbar - ein virtueller Themepark also, wie sie Cryptic gerne baut, jedoch mit Elementen und Figuren aus Magic - vielleicht auch gespickt mit Ideen von Karten- und Deck-Building-Games. Seit Star Trek Online hat man immerhin Erfahrung damit, MMO-Spielern im Einsatz auch eine vorab zusammengestellte, von der KI gesteuerte Gruppe mit an die Seite zu stellen.

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