Final Fantasy XIV - so geht Trailer

Wie man einen Trailer zu einer großen Erweiterung perfekt inszeniert, demonstrieren aktuell die Jungs von Square Enix. Deren Erweiterung Stormblood zu Final Fantasy XIV tritt zu allem Übel aktuell auch noch in direkte Konkurrenz zu The Elder Scrolls Online: Morrowind. Und wenn ich persönlich auch lieber zu ESO greife als zu FFXIV, muss ich doch sagen, dass die Geschichtenerzähler aus Nippon in einer ganz anderen Liga unterwegs sind als die Jungs aus Maryland.

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Einsteiger, die mit keinem der beiden Titel etwas zu tun haben, dürften also eher zu Stormblood greifen als zu Morrowind. Und auch beim PvP, das Square gemeinhin noch stärker vernachlässigt als ZeniMax, scheinen die Japaner nun nachzubessern. Sie haben erkannt, dass man PvE und PvP unabhängig voneinander austarieren muss und führen entsprechend neue aktive und passive Skills ein, die nur im PvP Wirkung zeigen.

Dazu gibt es, damit es übersichtlich bleibt und nicht eng wird mit den Skills, eine eigene Hotbar. Nun muss man natürlich auch nicht jedes MMORPG unbedingt auf PvP trimmen. Doch wenn man schon Arbeit, Zeit und Geld in den Konflikt zwischen Spielern investiert, dann doch bitte gleich richtig, mit Sinn, Verstand und den richtigen Mechaniken.

Path of Exile - episches Oriath

Derweil interessiert sich die gewaltige Fangemeinde von Path of Exile nicht sonderlich für PvP und Grinding Gear hat bislang gut daran getan, nicht allzu viel Energie in die Sache zu investieren. Im Gegensatz zum PvE - in dieser Hinsicht wird das Action-RPG von Update zu Update besser und steckt die komplette Konkurrenz mittlerweile in die Tasche - trotz des vergleichsweise zahmen Geschäftsmodells.

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Wer sich Path of Exile bislang noch nicht angeschaut hat, dem sei das Spiel, das mit “The Fall of Oriath” demnächst in den fünften Akt einsteigt, wärmstens ans Herz gelegt. In den vier Jahren seit Release ist Path of Exile kein Stück gealtert, sondern optisch wie spielerisch gereift. Es dürfte mittlerweile genügend Umsatz generieren, um Grinding Gear die Entwicklung eines zweiten Titels zu ermöglichen.

Dark and Light - Licht am Ende des Tunnels?

An mehreren Titeln gleichzeitig arbeitet man auch bei Snail Game, einem chinesischen Publisher, dessen Studios ich schon einen persönlichen Besuch abstatten durfte. Ein Basketball-Court im Innenhof, eine Kantine mit lecker Mittagessen und ein Pool auf dem Dach sind nur ein Teil der Annehmlichkeiten, mit denen Snail versucht, die besten Entwickler der Welt nach Suzhou zu locken, wo immerhin die Luft noch einigermaßen atembar ist.

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Dort sollen sie unter anderem an Dark and Light arbeiten, der ziemlich vielversprechenden Neuauflage eines eingestellten Spiels. Deren Start ins Early-Access-Programm auf Steam wurde nun schon mehrfach verschoben, könnte jedoch schon Ende des Monats beginnen. Zumindest deutet obiger Trailer darauf hin, dass Snail Games das Spiel für den Steam-Summer-Sale vorbereitet - mutmaßlich vom 22. Juni bis zum 05. Juli. Doch diese Festwochen für Gamer sind schon wieder eine andere Geschichte und davon soll ein andermal erzählt werden.

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