Star Citizen - kein Sci-Fi ohne KI

Derweil ist es für das Team hinter Star Citizen ziemlich schwierig, überhaupt brauchbare Vorlagen auszumachen, an denen man sich orientieren könnte. Elite: Dangerous driftet zusehends in eine andere Richtung, setzt eher auf Erkundung und Simulation der Milchstraße, während sich CCP bei EVE Online auf eine politische Sandbox spezialisiert hat. Beides wird man in dieser Form nicht für Star Citizen übernehmen wollen. Entsprechend leistet man an allen Fronten Pionierarbeit.

Eine solche Front, an der die meisten MMO-Entwickler erst gar nicht kämpfen müssen, weil ein NPC dort allenfalls mal auf vorgefertigten Pfaden durch die Landschaft stapft oder mit einem Sonderzeichen über dem Kopf auf den Spieler wartet, ist das Thema KI. Nun soll Star Citizen ja tatsächlich eine virtuelle Welt abbilden mit derart belebten Städten, dass es nicht sonderlich glaubwürdig wäre, wenn dort nur Spieler ihren virtuellen Tätigkeiten nachgingen.

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Zudem bekommt Star Citizen mit Squadron 42 einen Solo-Part verpasst, der ohne halbwegs smarte NPC nicht auskommen wird. Wie smart und glaubwürdig zum Beispiel die computergesteuerte Crew der Idris werden soll und wie man eine solche KI entwickelt, darüber sprechen und das zeigen die Entwickler in ihrem aktuellen Video.

Und das alles könnte so wunderbar und ungetrübt sein, wäre da nicht der nächste Angebot, in dem Chris Roberts versucht, uns das Aegis Vulcan Versorgungsschiff anzudrehen. Das bekommt man in der kleinsten Ausführung schon für lächerliche 220,15 Dollar und im Paket mit ein paar anderen Aegis-Schiffen zum Schnapperpreis von 1.130,50 Dollar. Wer könnte da schon widerstehen?

Albion Online - Fischers Fritze fischt frische Fische

Widerstanden habe ich bislang dem Drang, mich längerfristig mit Albion Online zu befassen. Und das geht nicht nur mir so, denn wenngleich sich eine sicherlich recht treue Community rund um das Iso-MMO gebildet hat, hockt der Titel doch immer noch ziemlich tief in der Nische. Und genau das möchten die Entwickler mit ihren Updates ändern.

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Und weil ein großer Teil der MMO-Community aktuell in Black Desert hockt und die Angel auswirft, hat man sich entschlossen, mit dem Lancelot-Update am 12. März die Fischerei ins Spiel zu bringen. Sonderlich spannend klingt das nicht, aber das soll es wahrscheinlich auch nicht sein - eher entspannend, wie im Video zu sehen ist.

Guild Wars 2 - der Fehler im System

Apropos Video - in Sachen Videoproduktion hat sich das Team von ArenaNet bislang nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Die meisten Filmchen sind so öde, dass sie eher abschreckend wirken. Anders beim aktuellen Teaser-Trailer. Der schreckt zwar auch ab, aber in anderer Hinsicht und wirkt gerade deswegen plötzlich wieder anziehend.

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Vielleicht hat man bei ArenaNet einen neuen kreativen Kopf, vielleicht ist auch nur der “Bug im System” daran schuld, dass aktive und inaktive Spieler von Guild Wars 2 mit der Living World Season 4 Episode 2 plötzlich wieder hellhörig werden und öffentlich darüber nachdenken, mit dem Update am 06. März wieder in die Story einzutauchen.

Elite: Dangerous - hinter dem Horizont geht’s weiter

Bei Elite: Dangerous ist es weniger die Story, die Spieler bei der Stange hält. Es ist unsere schier endlose Galaxis, die nie zuvor von einem Entwickler derart akkurat in den Code gepresst wurde wie von David Braben. Und weil Elite: Dangerous mittlerweile das erfolgreichste Produkt von Frontier Developments ist, lässt man auch nicht locker, was Updates und Erweiterungen betrifft.

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Gerade erst wurde das erste Kapitel von Beyond aufgeschlagen, das tausend kleine Dinge im All und auf den Planeten verändert. Und natürlich geht es einmal mehr um die Bedrohung durch die außerirdischen Thargoiden. Was die betrifft, so gibt es da aktuell mehr offene Fragen als Antworten. Das aber ist ganz nach dem Geschmack der neugierigen und detailverliebten Community, von der wir sicherlich bald die nächsten faszinierenden Videos aus den Weiten des Alls auf die Erde gesendet bekommen - sofern sie die Begegnung mit den Thargoiden überleben.

Mutant Year Zero: Road to Eden - Plan B

Gelüftet wurde aktuell das Geheimnis um Funcoms nächstes Game. Das wird, anders als sich das viele Fans erhofft hatten, weder ein MMO noch ein Arena-Game. Vielmehr setzt Funcom die Strategie der letzten Jahre fort, nach der man neben den großen Titeln auch einige kleinere bastelt, die kostengünstig zu entwickeln sind und die das Unternehmen finanziell stabil halten.

Ob Mutant Year Zero: Road to Eden einen sonderlich sinnvollen Namen trägt, darüber kann man sich streiten - dass man den richtigen Riecher für die aktuell Nachfrage hatte, scheint hingegen offensichtlich. Das Spiel, das im Laufe des Jahres erscheinen soll, wird übrigens nicht von Funcom direkt entwickelt. Vielmehr stecken die Bearded Ladies dahinter, die “bärtigen Mädels” aus Schweden.

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Und die lieben Pen-&-Paper-Rollenspiele ebenso wie XCOM und Konsorten. Keine schlechte Mischung, die wir in jedem Falle im Auge behalten werden, auch wenn es aktuell nicht so aussieht, als ginge das Spiel, das wir der Einfachheit halber fortan MYZRtE nennen werden, in Richtung Multiplayer.

Cyberpunk 2077 - zum Blockbuster deklariert

Dass Cyberpunk 2077 ein Multiplayer-Vergnügen werden könnte, darauf deuteten in der Vergangenheit lediglich einige Stellenanzeigen des Publishers hin. Offiziell ist tatsächlich so gut wie nichts über Cyberpunk 2077 bekannt. Zeitweise war es sogar so ruhig um das schon vor fünf Jahren angeteaserte Spiel, dass die Community fürchtete, das Projekt sei eingestellt worden.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Aktuell hat CD Projekt Red wohl tatsächlich sämtliche Kapazitäten auf das neue Projekt ausgerichtet und dafür selbst die Witcher-Reihe hintangestellt, mit der das Unternehmen einst zum Global Player aufgestiegen ist. Ziel sei es, mit Cyberpunk 2077 von Anfang einen Blockbuster zu etablieren.

Das Spiel werde ein “echtes RPG” für Erwachsene, von Hand errichtet, detailreich, natürlich mit offener Welt und explizit angekündigtem “open-ended” Gameplay. Ein Spiel mit Endgame also, ganz im Gegensatz zum eingangs erwähnten Saga of Lucimia. Wenn erst einmal beide Titel veröffentlicht sind, werden wir wissen, wer in dieser Hinsicht den besseren Riecher hatte.

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