Vanguard - Saga of Heroes (PC Preview)
von Roland Austinat

"World of WarCraft" ist euch zu einfach? Ihr sucht nach einem Online-Rollenspiel, in dem ihr nicht schon nach drei Wochen den höchsten Level erreicht habt? Einem Online-Rollenspiel, in dem Berufe wie Schmied und Tischler noch eine

richtige Herausforderung bieten? Einem Online-Rollenspiel, in dem ihr eigene Häuser und Städte bauen könnt, komplett mit Häfen und Schiffen, mit denen ihr von Kontinent zu Kontinent reist? Dann könnte "Vanguard: Saga of Heroes", das Erstlingswerk von Sigil Games Online, genau das Richtige für euch sein.

Vanguard - Saga of Heroes - Fan-Movie: Good Bye Gelenia37 weitere Videos

Hinter "Vanguard: Saga of Heroes" stecken zwei erfahrene "EverQuest"-Designer: Brad McQuaid und Jeff Butler, die 2002 ihre eigene Firma namens Sigil Games Online gründeten, um ein Online-Rollenspiel für Profis zu entwickeln. Mit durchaus ungewöhnlichen Ideen: Von Instanzen, vom Rest der Spielwelt abgeschlossenen Gebieten, halten die Entwickler nichts, weil man dort ihrer Meinung nach keine anderen Spieler mehr kennen lernt.

Schon bei der Auswahl eures Charakters zeigt "Vanguard", wie viel Wert Sigil auf Individualität der Spielfiguren legt. 19 spielbare Rassen stehen euch von Anfang an zur Verfügung, darunter Menschen, Halbriesen, Halblinge, Hochelfen, Fuchsmenschen, Kobolde und Orks - elf mehr als "World of WarCraft". Auch bei der Klassenwahl lässt sich Sigil nicht lumpen: 15 verschiedene gibt es, so etwa Paladine, Barden, Schurken, Zauberer, Waldläufer, Zauberer oder Psioniker.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Berufe spielen in "Vanguard" eine weitaus größere Rolle als in anderen Rollenspielen. Handwerker müssen auf intelligente Weise zusammen arbeiten. Wollt ihr ein Haus bauen? Dann heuert dafür Zimmermänner und Steinmetze an.

Ihr seht einen verwunschenen Baum in einen Wald, der von mehreren Monstern bewacht wird? Nachdem ihr die Monster erledigt und den Baum gefällt habt, gebt ihr das Holz einem Waffenschmied, der euch daraus einen prächtigen Bogen anfertigt.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Zu den komplexesten Gebilden, die ihr gemeinsam errichtet, gehören Städte mit Wohnhäusern, Geschäften, Schmieden und Häfen, von aus denen ihr in See stecht, um die anderen Kontinente der Fantasy-Welt Telon anzusteuern. Das mittelalterlich angehauchte Königreich Thestra, die Inselgruppe von Kojan und das trockene, staubige Wüstenland von Qalia.

Nicht nur Abenteurer haben ihre Freude an monsterbesetzten Dungeons -- auch Handwerker wollen die Designer in die düsteren Gewölbe locken.»Dort lernt ihr nämlich die Herstellung neuer Gegenstände lernen«, erklärt uns Associate Designer Steve Williams, den wir auf der E3 mit Fragen löcherten, während er mit einer Gruppe von Kollegen ein Dungeon in Form einer teils ober-, teils unterirdischen Tempelanlage unsicher machte.

Die neuen Gegenstände, deren Baupläne ihr in einem Dungeon lernt, sind beispielsweise schmucke Fackeln, die an der Wand verankert die dunklen Gewölbe erhellt. Einen anderen Dungeon-Abschnitt könnt ihr nur mit einer zuvor angefertigten Gasmaske durchqueren, die euch außerhalb des Verlieses einen Bonus auf Giftwiderstand verschafft. Zauberer schauen sich derweil neue Sprüche von computergesteuerten Charakteren ab: Ihr beobachtet die NPCs beim Zaubern und lernt so, deren Künste immer besser zu beherrschen.Eine Frage, die jeden Online-Rollenspieler beschäftigt: Wie sieht es mit den Erfahrungspunkten aus? Wie lange braucht man in "Vanguard", um den derzeit höchsten Level 50 zu erreichen? »Ganz klar einige Monate«, beruhigt Steve Williams alle, die einer Art Blitzkarriere à la "World of WarCraft" mit eher gemischten Gefühlen entgegensehen. »Wir glauben nicht daran, dass das Erreichen des höchsten Level etwas Banales sein sollte, das so nebenbei passiert.« Anders ausgedrückt: Ihr könnt auf den 50. Level stolz sein und erzeugt damit unter Umständen bei anderen Mitspielern ein Gefühl der Ehrfurcht. Der Weg dorthin soll abwechslungsreich sein. »Ich bin großer Fan von Quests«, sagt Steve Williams, »doch allein damit schafft ihr den Aufstieg nicht. Andererseits nutzt es auch nichts, nur in Dungeons abzuhängen und dort reihenweise Monster zu verprügeln.« Deshalb arbeiten die Entwickler derzeit an einer engen Verknüpfung dieser beiden Bereiche. So könnt ihr beispielsweise in einem Dungeon einen Auftraggeber finden, der euch in die Außenwelt schickt, um dort Aufgaben zu erfüllen.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Wie viele Quests im fertigen Spiel enthalten sein sollen und wie es um das Verhältnis von Solo- zu Gruppen-Aktivitäten bestellt ist, will uns Steve Williams noch nicht verraten.

Auch zum "Endgame", also den Dungeons und Raid-Aktivitäten für Level-50-Spieler, sagt Williams nur: »Wenn ihr nach ein paar Monaten eins unserer High-Level-Dungeons betretet, soll das schon eine gewisse Belohnung sein -- sowohl optisch als auch inhaltlich. Andererseits legen wir großen Wert darauf, dass auch Charaktere mit niedrigeren Leveln entsprechend coole Gebiete zu sehen bekommen.«

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

"Vanguards" Spielerstädte sind ähnlich wie in "Star Wars: Galaxies" permanent in der Spielwelt vorhanden. Das bedeutet, dass alle Abenteurer eures Servers euer Domizil bewundern und besuchen können. Allerdings überlegen die Designer derzeit noch, wann ihr die Einweihungsparty feiern dürft: »Aktueller Stand der Dinge ist, dass ihr euer Haus zur Belohnung für bestimmte Taten bekommt«, mutmaßt Steve Williams. Auf den drei Kontinenten haben die Entwickler bereits jetzt bestimmte Gebiete für den Städtebau reserviert: »Eure Häuser sind uns ein großes Anliegen -- wir wollen, das euer Charakter seine Spuren im Spiel hinterlässt.«Eine der mutigen Design-Entscheidungen: Es gibt in "Vanguard" keine Instanzen, also Gebiete, in denen nur eine einzige Gruppe von Abenteurern unterwegs ist. Theoretisch kann sich jeder Spieler eines Servers an der gleichen Stelle aufhalten. Sorgt das nicht für Komplikationen im Dungeon-Design, wenn sich dort mehrere Partys um die gleichen Monster balgen? Schnappen die sich nicht gegenseitig die Erfahrungspunkte und die Belohnungen vor der Nase weg? »In vielen unserer Dungeons gibt es so genannte Encounter-Routen«, erklärt Steve Williams. »Das bedeutet, dass zwar mehrere Gruppen in einem Dungeon unterwegs sind, jede Party sich jedoch auf ihrem eigenen Weg mit ihren eigenen Monstern und Begegnungen befindet, die ihr niemand wegschnappen kann.« In einem der Start-Dungeons macht euch beispielsweise ein Schwarm von rund 100 Fledermäusen auf eine solche Route aufmerksam. Folgt ihr dem Hinweis, begegnet euch eine Halbling-Kriegerin, die euch bei den weiteren Kämpfen tatkräftig unterstützt.Bevor sie nach einem erfolgreich überstandenen Bosskampf von dannen zieht, vermacht sie euch mit den Worten »Vielleicht könnt ihr ja damit etwas anfangen« eine verschlossene Schatztruhe.

Weil euch andere Mitspieler bei euren Abenteuern zuschauen können, kommt es zu unverhofften Begegnungen. »Ich habe mich neulich mit ein paar Freunden drei Stunden lang in die Tiefen eines Dungeons hinab begeben«, erzählt Steve Williams. Es kam, wie es kommen musste: Die Party wurde im Kampf besiegt und keiner hatte Lust auf einen zweiten Anlauf. Blöde Situation, denn in "Vanguard" müsst ihr euch zu Fuß zu eurem Körper durchkämpfen, um eure Ausrüstung wiederzubekommen. Die Lösung: »Ich sah, dass eine Gruppe von Spielern hinter uns ebenfalls in diesem Dungeon unterwegs war«, berichtet Williams. »Ich erklärte ihnen meine Lage, woraufhin sie mir anboten, mir zu helfen: Ich ließ mich hinter die Gruppe zurückfallen, die den Boss besiegten, der uns zum Verhängnis geworden war.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Nach kurzer Zeit hatte ich meinen Körper wieder und dazu ein paar neue Freunde gefunden.« Wo der Mann Recht hat, hat er Recht: So etwas passiert in einer Instanz, in der zu jedem Zeitpunkt nur eine Handvoll Spieler unterwegs sind, nicht. Auf diese Weise lernt ihr auch voneinander, haarige Situationen zu überstehen.

Steve Williams: »Es gibt einen Event, in dem ein außerirdischer Gott durch ein Portal tritt und ein paar Dutzend Helfer mitbringt. Für eine Gruppe allein eine knackige Herausforderung, doch wir gehen davon aus, dass in diesem Bereich mehrere Gruppen unterwegs sein werden, die sich gegenseitig helfen und voneinander lernen.«

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Große Welt-Events erinnern an "World of WarCraft", wo vor nicht allzu langer Zeit ein serverumspannender Event stattfand -- mit der Nebenwirkung, dass die Server mächtig in die Knie gingen, weil sie dem Ansturm der Spieler nicht gewachsen waren, die das Öffnen des Tors von Ahn'Qiraj persönlich miterleben wollten. Ab welcher Spielerzahl kommen die "Vanguard"-Server ins Schnaufen? »Das probieren wir gerade aus«, lacht Steve Williams. »Wir befinden uns in der geschlossenen Beta-Phase, in der wir unseren Netzwerk-Programmcode optimieren.« Was die Designer in diesem Zusammenhang ebenfalls diskutieren, sind Server mit individuellen Spielregeln.Damit sind weniger die typischen Rollenspiel- oder Player-versus-Player-Server gemeint: Denkbar wäre beispielsweise, dass der Tod eures Charakters je nach Server unterschiedliche Konsequenzen hat: Wollt ihr lieber einen langen Marsch zurück zu eurem Körper antreten oder einen Erfahrungs- oder Ausrüstungsverlust in Kauf nehmen, um direkt weiterspielen zu können?

Vielfalt wird in der Welt von Telon groß geschrieben. Jeder Kontinent besitzt regionale Eigenheiten -- das gilt nicht nur für Waffen, Kleidung und Häuser, sondern auch für Charakterklassen: »Wenn ein Psioniker die Reise nach Thestra geschafft hat, wird er dort schon durch sein Aussehen allein für Aufsehen sorgen«, beschreibt Steve Williams das Konzept. »In Qalia gibt es dafür zwar viele Psioniker, doch keine Dreadknights.« Auktionshäuser sind derzeit in Arbeit, ob es regionale Währungen und Märkte geben wird, steht noch nicht fest. Könnte man dann nicht als fahrender Händler von Kontinent zu Kontinent zu reisen, um dort die jeweils unbekannten Waren zu verkaufen?»So etwas würde ich unheimlich gerne sehen«, nickt Steve Williams. »Genau das habe ich gemacht, als ich Star Wars: Galaxies gespielt habe: seltene Mineralien auf Naboo eingekauft und dann auf Tatooine wieder verkauft.«

Händler und Abenteurer müssen ihre Reisen nicht zu Fuß antreten: Mit dem Erreichen der zehnten Erfahrungsstufe bekommt ihr ein Pferd, mit dem ihr schneller von einem Ort zum anderen gelangt. Das Teleportieren zwischen zwei entlegenen Teilen der Spielwelt soll es so gut wie nicht geben. Die derzeit einzige Möglichkeit, größere Entfernungen in Nullzeit zu überbrücken, gibt es während einer Dungeon-Expedition: Damit eure Gruppe nicht ewig lange auf gefallene Mitstreiter warten muss, die sich den Weg zu ihrem Körper bahnen, beherrschen einige Klassen das Herbeizaubern der Gefährten. Die Reise zum Dungeon-Einsatz hält schon einige Überraschungen und Monsterbegegnungen für euch bereit.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

»Wir sind der Meinung, dass die Reise zu einem Dungeon schon einen guten Teil des Spielspaßes ausmacht«, erklärt Steve Williams und fügt hinzu: »Bislang gab es noch keine Situation, in der ich mir eine schnellere Beförderungsmöglichkeit gewünscht hätte.«

Zu Anfang verbindet eine eher langsame Fähre die wichtigsten Orte der drei Kontinente. Die Seefahrten stellen eure Geduld allerdings noch etwas auf die Probe: Allein die Überfahrt von Qalia nach Thestra dauert zwei Stunden. »Das ist schon noch etwas lang«, gibt Williams zu, »doch das lässt sich leicht ändern.«

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Habt ihr erst einmal euer eigenes Schiff gebaut, könnt ihr überall hinfahren, wohin ihr wollt -- vorgeschriebene Wege gibt es nicht. »Ich würde mir spielergesteuerte Schiffe wünschen, die euch für ein paar Münzen zu den coolsten Stellen der Spielwelt fahren«, sagt Steve Williams. Könnte man, wenn einem die Fahrt zu lang wird, nicht auch mit den Mitspielern eine Runde Karten spielen? »Jetzt kommt ihr aber ins Träumen«, grinst Steve Williams. »Wobei, ich habe aus Spaß mal ein Kartenspiel geschrieben, das wir jetzt im Büro spielen. Mal sehen, ob es im fertigen Spiel landet.« Für Kurzweil sorgen in jedem Fall Piraten und Seeungeheuer, die ihr unterwegs bekämpfen müsst.Als uns Sigil-Chef Jeff Butler vor gut einem Jahr "Vanguard" zum ersten Mal vorführte, ist uns vor allem eins im Gedächtnis geblieben: das nicht gerade unkomplexe Crafting-System. Beim aktuellen Online-Champion "World of WarCraft" reicht es, die Bauteile für eine Rüstung, ein Schwert oder einen Reperaturroboter in der Tasche zu haben -- auf Mausklick entsteht dann das gewünschte Objekt, immer in der gleichen Qualität. Ein Schmied in "Vanguard" hat etwas mehr zu tun: Holz organisieren, um damit den Schmelzofen auf die richtige Temperatur zu bringen, dann das passende Eisenerz dazu geben, den Schmelzvorgang durch die Zugabe von Flussmitteln im richtigen Moment optimieren und dabei immer auf etwaige Temperaturschwankungen achten, die für Qualitätsminderungen sorgen können -- erst danach wird die Erzschmelze gegossen und weiter bearbeitet. Hat sich an dieser Vorgehensweise etwas geändert? »Nicht sehr viel«, grinst Steve Williams, »ihr habt das schon ganz richtig im Kopf. Uns geht es darum, die Handwerksaktivitäten so interaktiv wie möglich zu gestalten.«Wenn ihr denkt, dass das den Spielern, die sich derzeit in der geschlossenen Beta tummeln, zu viel Arbeit ist, habt ihr euch getäuscht: »Ich unterhalte mich laufend mit unseren Handwerkern und stelle immer wieder eines fest: Sie sind unglaublich stolz auf ihre selbst hergestellten Gegenstände«, berichtet Williams.

Wie gut den Handwerkern ihr Produkt gelungen ist, gibt eine Güteklasse von D bis A an, in die alle Objekte, vom Schwert bis zum Bett, eingeteilt werden. Was sollen wir uns unter einem Klasse-A-Bett vorstellen? Erholt sich unser Held darin besser? »Nein, aber es sieht deutlich schicker als ein Klasse-D-Bett aus«, erklärt Steve Williams. »Und wenn ihr mit einem kleinen Haus startet, passt ein klobiges Klasse-A-Bett womöglich gar nicht in euer Schlafzimmer.« Jetzt kommt Steve Williams richtig in Fahrt und auf ein weiteres Problem der Handwerk-Systeme vieler Online-Rollenspiele zu sprechen!

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

»Wenn ihr in anderen Spielen eure Berufsfertigkeiten aufbaut, endet ihr nicht selten mit Bergen von Gegenständen, die keiner braucht und die ihr anschließend verkauft, damit eure Arbeit nicht ganz umsonst gewesen ist.« Die Lösung der Entwickler: Jede Stadt besitzt einen stets unterschiedlichen Bedarf an Gegenständen. Ein Auftraggeber eröffnet euch, dass beispielsweise gerade Nägel für den Bau neuer Häuser gebraucht werden. Ihr seid dabei? Prima, dann bekommt ihr nicht nur das Material gestellt, sondern werdet obendrein für eure Arbeit entlohnt -- für hochwertige Produkte gibt es natürlich mehr Geld und Erfahrungspunkte.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Kommt ihr dann etwas später erneut bei diesem Auftraggeber vorbei, braucht er keine Nägel mehr, sondern fragt, ob ihr auch Spiegel herstellen könnt. Mit einem wachsenden Technologielevel einer Stadt steigt auch die Qualität und die Warenvielfalt in den Läden.

Was viele potenzielle Waffenschmiede brennend interessiert: Wie machen sich ihre Schwerter, Dolche und Äxte im Vergleich zu denen, die man von gefallenen Gegnern einsammelt? Steve Williams ist zuversichtlich: »Manche Dinge wollt ihr von einem Mitspieler angefertigt bekommen.Nehmen wir an, ihr findet bei der Ernte einen alten Schwertgriff, Überrest einer uralten Schlacht, die auf eurem Feld einst stattgefunden hat.

Aus der Beschreibung des Griffes geht hervor, dass es sich um einen seltenen Gegenstand handelt. Ihr bringt ihn zu eurem Freund und Waffenschmiedmeister, der euch dazu eine passende Klinge schmiedet -- wenn ihr ihm seltenes Mithril-Erz besorgt. Ein anderer eurer Freunde ist ein Bergwerksmeister, der dieses Metall just vor ein paar Tagen aus einem Dungeon an die Erdoberfläche geholt hat. Das Ergebnis: Ein seltenes Schwert, das obendrein den Namen eures befreundeten Schmieds trägt.«

Wir hätten uns noch stundenlang mit Steve Williams unterhalten können, doch das ist auf einer Messe wie der E3 ebenso unmöglich wie das Schmieden eines Schwertes mit bloßen Händen.

Vanguard - Saga of Heroes - Wir haben uns die Jungs von Sigil geschnappt! Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr über Vanguard wissen müsst!

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 136/1471/147
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

So müssen wir uns wohl vor dem Erscheinungstermin Ende des Jahres noch einmal mit dem sympathischen Designer treffen, um ihm dann unter anderem Details zum Kampfsystem und den geplanten Dungeons zu entlocken. Das, was wir bisher von "Vanguard: Saga of Heroes" sehen konnten, macht auf alle Fälle einen hervorragenden Eindruck.