Auf der GDC wurde das kommende Action-Online-Rollenspiel Ultima Forever: Quest for the Avatar gezeigt.

Ultima Forever: Quest for the Avatar - Neue Screenshots zum Ultima 4-Reboot veröffentlicht

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Neue Screenshots zeigen Szenen aus dem Online-Rollenspiel Ultima Forever: Quest for the Avatar.
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Es sind einige neue, dieses Mal offizielle, Screenshots veröffentlicht worden, welche das Spiel in Aktion zeigen. Auffällig ist der comicartige Grafikstil sowie die Skalierung der Oberwelt. Es scheint so als würde man auf einer verkleinerten Karte des Landes umherwandern und hier Städte, Burgen und Dungeons betreten können, die extra geladen werden. Denn auf einem Screenshot ist eine Gruppe Helden zu sehen, die durch die Wildnis wandern, auf der eine Burg und eine Stadt zu sehen sind, welche größentechnisch nicht zu den Figuren passen.

In den Dungeons und Städten sowie Gebäuden jedoch passen die Größenverhältnisse wieder. Auch zu sehen ist ein Luftschiff, mit dem man sich schneller durch die Welt bewegen können wird. Ebenfalls zu erkennen ist, wie sich die 3D-Figuren und -Monster in die gemalten 2D-Hintergründe einfügen. Einige Artworks der Monster, auf die ihr trefft, runden die veröffentlichten Bilder ab - die Screenshots und Artworks findet ihr in unserer Bildergalerie zum Spiel.

Auf der GDC wurde auch ein Trailer mit Gameplay-Szenen zum Spiel gezeigt, der die bekannte mittelalterliche Musik von Ultima 4 modern aufpeppt. Wann der Trailer offiziell veröffentlicht wird, steht aktuell noch nicht fest.

Es wurde auch bekannt gegeben, dass der aus den Ultima-Spielen bekannte Herrscher Lord British einen Gastauftritt haben wird. Aus lizenzrechtlichen Gründen durfte Lord British für das Remake nicht genutzt werden, weswegen die Story des Spiels 21 Jahre nach Ultima 4 ansetzt und Lord British zu den Sternen geflogen ist und seiner Tochter Lady British das Zepter überlassen hat. Ultima-Erfinder Richard Garriott, welcher die Namensrechte an Lord British hält, stimmte jetzt aber einem Cameo-Auftritt zu. Man wird Lord British nun durch ein Teleskop in der Lycaeum-Bibliothek sehen können.

Das Projekt hatte bei Electronic Arts keinen guten Stand und durfte nur mit einem kleinen Team und einem sehr geringen Budget umgesetzt werden. Es stand mehrmals vor dem Aus und musste mehrfach überarbeitet und verändert werden. Letzenendes war es laut Creative Director Paul Barnett nur der Unterstützung von Dr. Ray Muzyka und Dr. Greg Zeschuck, den Gründern von Bioware, zu verdanken, dass es überhaupt produziert werde durfte. Aktuell ist noch immer geplant, das Online-Rollenspiel Ultima Forever: Quest for the Avatar noch in diesem Jahr für iPad zu veröffentlichen. Weitere Plattformen werden noch bekannt gegeben.

Ultima Forever: Quest for the Avatar ist bereits für PC erhältlich und erscheint demnächst für iOS (iPad / iPhone / iPod). Jetzt bei Amazon kaufen bzw. vorbestellen.