Während Entwickler Hammerpoint Interactive versucht, die angegebenen Informationen auf der Steam-Produktseite zu verteidigen, kocht aufgrund eines Updates erneut Kritik hoch.

The War Z - Entwickler verteidigt sich gegen Vorwürfe, Patch sorgt für erneute Kritik

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Die Screenshots auf der Steam-Seite zeichnen jedoch nach wie vor teilweise ein falsches Bild.
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Mittlerweile wurde auf der Steam-Seite eine weitere Kategorie mit „kommenden Features“ erstellt, in der die noch nicht existierenden Inhalte aufgelistet werden. Auch ist nicht mehr von mehreren Welten die Rede, sondern nur der derzeit erhältlichen Colorado-Karte. Das Skill-System wurde sogar komplett von der Seite gestrichen, denn wie einem offiziellen Forumspost zu entnehmen ist, befindet es sich derzeit noch in den Anfängen und benötigt noch viel Arbeit.

Executive Producer Sergey Titov sah an dem Satz „bis zu 100 Spieler“ allerdings keine Änderung nötig, auch wenn bis vor kurzem nur maximal 50 Spieler einem Server beitreten konnten. Es sei eine Entscheidung der Community gewesen, die Spielerzahl von der bisherigen Grenze (70 Spieler) wieder zu reduzieren, da die Spielwelt nicht groß genug dafür sei. Technisch sei es jedoch kein Problem und für die nächste Karte, Kalifornien, auch geplant. Mittlerweile wurden aber trotzdem erste Server mit maximal 100 Spieler online genommen.

Käufer, die nicht zufrieden sind und die Informationen als irreführend sahen, sollen sich mit dem Steam-Support für eine Rückerstattung in Verbindung setzen, so Titov. Eine tatsächliche Entschuldigung für die falschen Versprechen gibt es jedoch nicht, stattdessen haben Spieler die Informationen nur missverstanden. Um das in Zukunft zu vermeiden, wurden die Texte und Formatierung entsprechend abgeändert, schreibt Titov im offiziellen Forum.

Dass es sich bei diesem „Foundation Release“ um eine unfertige Version handelt und dementsprechend darauf hingewiesen werden sollte, sieht er jedoch nicht ein. Es sei eine Basisversion des Spiels, die nun nach und nach mit weiteren Features ausgestattet wird. Für ein Online-Spiel gäbe es so etwas wie einen Release nicht, da es ein Service sei, bei dem das Produkt immer weiter verbessert wird.

Eine solche Verbesserung gab es auch mit einem gestrigen Patch, der einige Bugs behebt und den (ebenfalls angeworbenen) Hardcore-Modus funktionsfähig macht. Allerdings ist auch eine Änderung darunter, die kritisch beäugt wird.

Stirbt einer der bis zu fünf erstellbaren Charaktere in The War Z, musste man bislang 60 Minuten warten, um mit ihm erneut ins Spiel einsteigen zu können. Nur im Hardcore-Modus ist dies nicht möglich, da jeglicher Fortschritt beim Tod gelöscht wird.

Nach dem Update beträgt die Wartezeit nun 4 Stunden. Allerdings lässt sich diese Zeit ab sofort auch abkürzen, indem man echtes Geld investiert. Dass diese Änderung ausgerechnet kurz nach dem Launch eingeführt wurde und The War Z noch dazu derzeit der Top-Seller auf Steam ist, macht den Unmut bei einigen umso größer.

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