Tabula Rasa ist ein demnächst erscheinendes, neues Online Rollenspiel, das von Publisher NC Soft vertrieben wird. Nun hat das Unternehmen Screenshots des Entwicklers Destination Games weitergeleitet, die mit Foreas eine der ersten Welten, die von den Menschen besucht wurde, offenbaren. Was es mit diesem üppig bewachsenen, grünen und bewohnbaren Planeten auf sich hat, könnt ihr quasi von den hohen Wipfeln und dem dichten Blätterdach der sich weithin erstreckenden Wälder, erfahren: In dem Leitfaden für Foreas - zusätzlich gibt es noch 15 neue Screenshots und Artworks.


An vielen Stellen ist die Landschaft felsig oder sogar bergig. Dennoch gedeiht die hartnäckige Flora des Planeten nahezu überall, außer in den höchstgelegenen Regionen. Verschiede Moos- und Pflanzenarten bedecken selbst die steilsten Felshänge. Was immer man mit einer fruchtbaren, opulenten, mit üppigen Wäldern bewachsenen Welt verbindet, Foreas hat es.


Auch Wasser ist im Überfluss vorhanden. Zerklüftetes Terrain umgibt hohe Erhebungen, wo die Feuchtigkeit auf natürliche Weise zu großen, bauschigen Wolken kondensiert, die den Himmel fortwährend bedecken. Flüsse, hohe Wasserfälle und zahlreiche Seen liegen über das Land verstreut, und in Äquatornähe sind einige Gebiete eher sumpfig und feucht. Bei wolkenlosem Himmel sind die drei toten Monde sichtbar, die Foreas umkreisen, und die Sonne gibt ihr helles, orangerotes Licht ab. Auch das Splitterschiff der Bane, ihr Stützpunkt in der Umlaufbahn und die strategische Ausgangsbasis für ihre Invasion, wird uns an solchen Tagen wieder ins Gedächtnis gerufen.

Die Foreaner sind die einzige intelligente Lebensform auf Foreas, auch wenn sie eigentlich gar nicht von diesem Planeten stammen. Vor Jahrtausenden begegneten die Eloh einem Volk, das das Ökosystem seines eigenen Planeten durch den Missbrauch der natürlichen Ressourcen und eine rücksichtslose technologische Entwicklung praktisch zerstört hatte. Die Eloh nutzten ihre umfangreichen Logos-Kräfte, um die übrig gebliebene Bevölkerung auf den Planeten Foreas zu bringen. Sie lernten, diesen wunderschönen Planeten zu würdigen, der ihnen eine zweite Chance gab, als Volk fortzubestehen. So wurden sie zu jenen, die von den Menschen als Foreaner bezeichnet werden. Obwohl die Menschen für die Foreaner keine Fremden sind (Cormans Gruppe war Jahrzehnte zuvor mit einem gestohlenen Bane-Raumschiff auf Foreas notgelandet und hatte dort eine gewaltfreie Gemeinschaft aufgebaut) und dazu beigetragen hatten, die Allied Free Sentients zu gründen, stehen die Foreaner dem neuen Menschenzustrom äußerst skeptisch gegenüber.

Auf Foreas gibt es zwei größere Landmassen, die von Interesse sind: Concordia, das charakteristisch für Foreas insgesamt ist (riesige Wälder, dichte Baumkronen, steile Felswände, schnell fließende Flüsse und Wasserfälle), und Valverde, das sich vor allem durch eine höhere Luftfeuchtigkeit und seine größere Nähe zum Äquator auszeichnet (unzählige Sümpfe, Marschen, Feuchtgebiete und sprudelnde Wasserbecken). Die Kartographen teilen beide Kontinente in mehrere geographische Regionen ein, von denen sechs leicht zugänglich sind. Keine dieser Regionen blieb vom Krieg verschont. Es gibt Orte, die von den Bane verdorben und vergiftet wurden, während jene Gebiete, die in der Nähe der Front und der militärischen Vorposten liegen, von den fortwährenden Kämpfen verbrannt und entstellt wurden.

AFS-Mitglieder kommen auf Foreas zunächst in der Concordia-Wildnis an, die sich im nordwestlichen Bereich des Kontinents befindet, der derzeit von den AFS kontrolliert wird. Die Concordia-Wildnis verkörpert Foreas in seinem unberührten, natürlichsten Zustand. Es ist ein dicht bewaldetes Gebiet, in dem auch das foreanische Dorf Alia Das liegt. Außerdem findet man hier ein militärisches Basislager der Menschen sowie wichtige Hinweise auf Eloh-Artefakte. Auf der anderen Seite der Landmasse, weit im Südosten, liegen die Concordia-Palisaden, wo die Bane für ihre dortige Einsatzbasis eine riesige Schneise durch den Wald gebahnt haben. Die Concordiakluft, durch die auch der Concord fließt, teilt die Landmasse dazwischen in zwei Hälften.

Die zweite bedeutende Landmasse ist Valverde. Da Sümpfe, Feuchtland und dschungelähnliche Wälder große Bereiche des Kontinentes dominieren, ist es nahezu unmöglich, in diesem Umfeld Einsätze mit Hightech-Ausrüstung durchzuführen. Da die Bane aber an diesem Gebiet interessiert sind, müssen es auch die AFS sein. Beide besitzen Militärbasen auf dem Valverdeplateau, das einen großen Teil der Umgebung überragt und daher nicht mit den gleichen Problemen wie das Tiefland behaftet ist. Östlich des Plateaus befindet sich das Valverde-Sumpfland, über das foreanische Siedlungen und Außenposten verstreut liegen, von denen aus man das nahe gelegene Bane-Versorgungsdepot sorgfältig im Auge behalten kann. Im Süden liegt das Valverde-Beckenland, eine Gegend mit treppenartigen Klippen und Wasserfallbecken, die in einem weiteren Sumpfgebiet münden, in dem es von Bane nur so wimmelt und wo sich unzählige Eloh-Relikte befinden.

Kleine Einführung in die Lebensformen von Foreas

Foreaner: Sie wurden vor Jahrtausenden von den Eloh hierher gebracht und bemühen sich, im Einklang mit dem Planeten zu leben. Obwohl sie keine wirklichen Pazifisten sind, verstehen die Foreaner die Auswirkungen, die der Missbrauch von Technologie haben kann, und trachten daher danach, diesen so weit wie möglich zu vermeiden. Oft versuchen die Foreaner, andere vor einer Abhängigkeit von Technologie und wissenschaftlicher Forschung zu warnen, und sie betrachten die Menschen gemeinhin als rücksichtslose Art. Als vollendete Umweltschützer schrecken die Foreaner auch nicht davor zurück, das Land gegen die alles verwüstenden Bane zu verteidigen, und werden sie bis auf den Tod bekämpfen. Die Foreaner können sich während einer Schlacht die Kräfte von Logos zunutze machen.

Foreaner sind von humanoider Form und Gestalt, obwohl sie für gewöhnlich größer und dünner sind und vier Finger an jeder Hand besitzen (mit nur drei Zehen an den Füßen). Ihre Hautfarbe ist ein Olivgrün oder ähnlicher Farbton, und sie versehen ihren Körper lückenlos mit Tätowierungen, die ihre verschiedenen Lebensabschnitte markieren. Was ihr Sozialgefüge betrifft, so leben sie in kleinen Gemeinschaften, welche sich in klug konstruierten Dörfern niedergelassen haben, die sich die umliegende Natur bestmöglich zunutze machen. Foreaner verwenden zur Herstellung ihrer Panzerungen natürliche Fasern, tragen jedoch weder Hand- noch Fußschutz. Oftmals benutzen sie archaische, aber dennoch tödliche Waffen - zusätzlich zu einer Auswahl an Energie- und Projektilwaffen.

Keiler: Sie ähneln in gewisser Weise den Wildschweinen von der Erde. Diese stämmigen, vierbeinigen Kreaturen legen ihre Bauten unter Baumwurzeln an und ernähren sich von verschiedenen Blattarten und Kleininsekten. Sie sind praktisch blind und benutzen zum Aufspüren von Futter sowie zur allgemeinen Orientierung eine Art Sonar, das von einem Auraorgan zwischen ihren Hörnern ausgeht. Dieses System kann tatsächlich extrem wirkungsvoll sein. Es kann vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden und selbst große Beutetiere (sogar Humanoide) betäuben, bevor der Keiler zum Angriff ansetzt.

Fledergeier: Einer der am häufigsten auf Foreas vorkommenden Aasfresser ist eine Vogelart namens Fledergeier. Leuchtende, glänzende Gegenstände ziehen normalerweise die Aufmerksamkeit dieser Kreaturen auf sich, die es lieben, "Trophäen" vom Schlachtfeld einzusammeln. Fledergeier sind nicht aggressiv genug, um irgendetwas anzugreifen, das zurückschlagen kann - sie sind aber durchaus dabei zu ertappen, wie sie sich alle möglichen mehr oder weniger nützlichen Dinge schnappen.

Miasmen: Diese Kreaturen, die selbst den Foreanern ein Rätsel sind, gehören zu den ursprünglichen Spezies von Foreas. Sie sehen aus wie schattenhafte, ätherische Kreaturen, die sich aus Gasen und verschiedenen Mikroorganismen zusammensetzen, wie man sie in der Nähe von verwesenden Stoffen findet. Ganz gleich, ob man ihnen tief in den Wäldern oder in den Tiefen der foreanischen Höhlen begegnet, sie werden sofort aggressiv und greifen jeden Eindringling, der ihnen zu nahe kommt, in Schwärmen an.

Holzrücken: Eine weitere einheimische Spezies von Foreas. Dies sind die größten Kreaturen, die auf dem Planeten anzutreffen sind. Sie können eine Höhe von mehreren Metern und eine Länge von einem Dutzend Metern erreichen und bewegen sich mit ihrem buckeligen Rücken auf vier Beinen durch die Gegend. Holzrücken, die man hauptsächlich in sumpfigen, bewaldeten Gegenden findet, können jahrelang schlummern (während dieser Zeit nisten sich oftmals andere Wesen oder Pflanzen auf dem Holzrücken ein). Aufgrund ihrer Größe sind Holzrücken langsam und schwerfällig, aber man sollte keinesfalls die Gefahr unterschätzen, von diesen großen Bestien niedergetrampelt zu werden.

Waldschrecke: Die Waldschrecke sind auf Foreas seit ewigen Zeiten so etwas wie die Schreckgespenster der Einheimischen. Sie sind aggressive Fleischfresser, die in Bäumen leben und nach Beute Ausschau halten, die unter ihnen vorbeizieht, um dann über sie herzufallen. Ihr körperliches Erscheinungsbild ähnelt dem eines lebenden Baumes, und betagte Foreaner benutzen Waldschrecke ziemlich häufig, um ihren Kleinen mit Entführungsgeschichten Angst einzujagen. Leider gibt es die Waldschrecke wirklich und sie stellen für Nichtsahnende, die durch die foreanischen Wälder reisen, häufig eine Bedrohung dar.

Tyrannissen: Tyrannissen sind geflügelte Insekten, die man als Kreuzung aus Fledermäusen und Wespen beschreiben könnte. Ihre Bauten sehen wie wabenartige Hermetium-Kristalle aus, die eine sehr begehrte Energiequelle darstellen. Dadurch, dass sie dieser Energie lange Zeit ausgesetzt waren, wurden die Tyrannissen im Verhältnis zu ihrer Größe ungewöhnlich stark und besitzen äußerst kräftige Kiefer. Es kommt aber noch schlimmer: Wenn sie zubeißen, können sie ihrem Opfer einen üblen Energieschock verpassen. Wenn die Königin stirbt, begeht der Schwarm kollektiven Selbstmord und explodiert (was normalerweise recht unangenehm ist, wenn man sich in der Nähe befindet).

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