Die finanziellen Probleme des Entwicklers Cheyenne Mountain Entertainment sind weiterhin nicht gelöst. Während der Arbeit an Stargate Worlds kam es zu einem finanziellen Engpass, den man mit Stargate: Resistance wieder ausgleichen wollte, um anschließend weiter an dem MMO arbeiten zu können.

Stargate: Resistance - Entwickler Cheyenne Mountain insolvent

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Hat Stargate Worlds noch eine Zukunft?
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Jetzt hat das Unternehmen aber erst einmal Insolvenz nach Chapter 11 beantragt. Dadurch haben sie jetzt die Möglichkeit, ihre Schulden zu reorganisieren und restrukturieren, ohne dabei rechtliche Schritte von den Gläubigern befürchten zu müssen. Dieser Restrukturierungsplan muss schließlich vom Insolvenzgericht bestätigt werden.

Die Zeitspanne dafür kann einige Wochen oder sogar Jahre betragen. Währenddessen wird das Unternehmen aber normal weitergeführt und nicht etwa geschlossen.

Das gibt jetzt auch einer der Entwickler des Studios im offiziellen Stargate Worlds Forum bekannt. So seien alle Mitarbeiter noch im Hause und man arbeite schon an Upgrades und Erweiterungen zu Stargate Resistance. Man sei immer noch motiviert und begeistert von den Reaktionen, die man von den Käufern bekommen hat.

Mittlerweile liegt auch eine zivilrechtliche Klage gegen den ehemaligen Vorsitzenden von Cheyenne Mountain vor, der dem Unternehmen Geld von Investoren zurückgehalten hat und dafür in eine eigene Firma gesteckt hat.

Und während Stargate Resistance bereits über Steam für 14,99€ erhältlich ist, bleibt die Zukunft von Stargate Worlds wohl weiter ungewiss.

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