"Fluch oder Segen? Der Mythos vom Story-driven MMO bleibt weiterhin ein großes Fragezeichen." - Matthias Grimm

Star Wars: The Old Republic fühlt sich an wie ein typisches Rollenspiel von BioWare – nur eben als MMO. Genau das ist Segen und könnte auch Fluch für den an sich genialen Titel sein. Wie bei jedem Spiel der RPG-Götter ist die Story atemberaubend inszeniert, durch messerscharf geschriebene Dialoge erzählt, von einer unnachahmlichen Atmosphäre beseelt – in jedem Fall einzigartig im MMO-Genre. Und das vielleicht aus gutem Grund…

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Denn so toll die Zwischensequenzen erzählt sind, so brillant sie vertont sein mögen und so spannend sie ihr Spielgefühl transportieren – ob MMO-Spieler wirklich Lust haben, ständig ihren Spielfluss in der Cutscene-Schranke den Bach runter gehen zu sehen, wage ich zumindest zu bezweifeln

Darauf angesprochen winkt die versammelte BioWare-Mannschaft trotzig ab, als hätten sie mit dem Einwand schon gerechnet: „Most cutscenes suck!“, lautet ihre Antwort. Aber diejenigen von Star Wars: The Old Republic seien so gut, dass die Spieler ihrer niemals überdrüssig würden. Ich will es hoffen! Denn selten zuvor habe ich mir derart sehnlich gewünscht, dass ein Titel auch hält, was er verspricht…

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