Zwar glaubt Activision CEO Bobby Kotick, dass primär LucasArts von Star Wars: The Old Republic profitieren wird, Analysten sehen im MMO für EA aber ebenfalls ein gutes Geschäft.

Star Wars: The Old Republic - Trotz Activisions Zweifel, Analysten sehen Erfolg für EA

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Der Name Star Wars wird EA beim Marketing des Spiels sehr zugutekommen
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Michael Pachter von Wedbush Morgan Securites geht davon aus, dass LucasArts am Einkommen von The Old Republic einen Anteil von etwa 35 Prozent erhält, nachdem EA das Geld für ihre Investitionen zurückverdient hat. Dabei sollte der Publisher den Großteil der Einnahmen aus dem Disc-Verkauf behalten dürfen.

Ginge man davon aus, dass das MMO rund 1,5 Millionen Abonnenten anzieht, die monatlich etwa 15 US-Dollar bezahlen, würden nach den Abzügen durch die Betriebskosten und dem Anteil von LucasArts wohl um die 80 Millionen US-Dollar für EA an Gewinn übrigbleiben.

Die meisten MMOs würden laut Pachter bereits mit 250.000 Abonnenten die Betriebskosten decken können, durch LucasArts' Anteil wären etwa 400.000 nötig. Die Aussage von EA CEO John Riccitiello, dass man mit 500.000 bereits Gewinn machen würde, sei demnach richtig.

Jesse Divnich von EEDAR stimmt zwar mit dem Kommentar von Kotick überein, dass Lizenzgebühren in der Entertainmentbranche schon immer ein Problem waren, er stellt aber auch die Frage, wie erfolgreich ein EA MMO ohne die Marke "Star Wars" sein würde.

Es sei ein Geben und Nehmen, doch in Anbetracht mehrerer Jahre Laufzeit und einigen Erweiterungen wären Einnahmen von 500 Millionen US-Dollar durchaus möglich.

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