Über 100 Journalisten aus aller Welt waren geladen, anlässlich der Enthüllung des neuen Spiels von LucasArts und Bioware: Star Wars: The Old Republic. Nur gamona durfte exklusiv bereits vorab einen Blick auf das Spiel werfen – alle Infos haben wir für euch in unserem großen Preview-Artikel zusammengefasst.

Doch natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, persönlich in den heiligen Hallen von George Lucas in San Francisco, Kalifornien, vorbeizuschauen, um dem großen Event beizuwohnen und den Entwicklern die letzten Infos aus der Nase zu ziehen. Viele Fragen brachten zwar wie erwartet die Antwort „Kein Kommentar“ hervor, doch war zwischen den Zeilen einiges rauszuhören, was bisher noch nicht bekannt war.

Alle Antworten auf eure Fragen liefern wir euch hier nach.

Star Wars: The Old Republic - Knights of the Fallen Empire - Interview Teaser217 weitere Videos

Begrüßung durch Yoda

Ein Springbrunnen mit einer steinernen Statue von Jedi-Gnom Yoda in der Mitte begrüßt uns am Eingang des riesigen Studiogeländes am Stadtrand von San Francisco. Vor einigen Jahren zog das Lucas-Imperium von ihrem ehemaligen Sitz auf der Skywalker Ranch in diese neuen Gebäude, in denen seitdem neben Lucasfilm auch die Spieleentwickler von LucasArts und die Trickschmiede Industrial Light & Magic untergebracht sind. Auf der Ranch selber sind nur noch Georges Anwesen, die Krachmacher von Skywalker Sound und diverse Charity-Projekte beheimatet.

Star Wars: The Old Republic - Live von LucasArts in San Francisco: Noch mehr Infos zum Kotor MMO

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gamona-Redakteur Matthias und sein neuer Kumpel Yoda.
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Bereits die Lobby ist ein Paradies für Spielkinder, wie wir es sind. Die echten Boba-Fett- und Darth-Vader-Kostüme aus den Filmen stehen an der Wand Spalier, alte Filmposter bis zurück in die Stummfilmzeit – von Creature of the Black Lagoon über Dracula bis hin zu Hercules - zeugen davon, dass hier wahre Cineasten am Werk sind. Eine lebensechte Statue von Special-Effect-Urvater Ray Harryhausen und seinem King Kong demonstriert die Wurzeln des Lucas’schen Fantasienkosmos.

Erst nach einem ausgiebigen Sicherheitscheck dürfen wir die Schwelle zu den heiligen Hallen überschreiten. Eine unscheinbare Tür bildet den Übergang zu den Räumlichkeiten der Industrial-Light-&-Magic-Abteilung. „Kerner Company – Optical Research Lab“ steht darauf geschrieben: eine weitere Sicherheitsmaßnahme, um zu verhindern, dass ungebetene Besucher voll Neugier an die geheime Pforte klopfen, wie man uns sagt.

Packshot zu Star Wars: The Old RepublicStar Wars: The Old RepublicErschienen für PC

Paradies für Filmfans

Dass ILM nicht nur an den „Star Wars“-Episoden, sondern an so ziemlich jedem Film der letzten 30 Jahre beteiligt war, wird einem augenblicklich bewusst, wenn man durch die endlos langen Gänge wandert, in denen Filmposter zu jedem Projekt angebracht sind, an denen die Trickschmiede mitgearbeitet hat.

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Boba Fett begrüßt Besucher im Foyer.
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Das mefchatronische Modell von Slimey aus den Ghosbuster-Filmen steht einen Raum weiter neben dem Original-Kostüm von E.T., den Miniatur-Raumschiffen eines TIE-Fighter und X-Wing oder der Hogwarts-Uni aus der Harry-Potter-Serie. Neben dem in Carbonit eingefrorenen Han Solo aus der Rückkehr der Jedi-Ritter steht ein besonderes Schmankerl: Ein offenbar von Episode I und seinem Sidekick-Charakter enttäuschter Fan baute Jar Jar Binks mit schmerzverzerrtem Gesicht in ähnlicher Weise und eingefrorener Pose nach.

Ein Matte Painting vom republikanische Senatsgebäude auf Coruscant hängt an einer Wand – aufgetragen auf der Glasoberfläche einer Duschkabine. Nur so kommen die Farben im Film offenbar richtig zur Geltung. Hier zu arbeiten ist offenbar die Erfüllung eines Kindheitstraums: Die Büros der Mitarbeiter sind bis an die Decken angefüllt mit Action-Figuren, Spielsachen und Filmutensilien. Eine eigene Starbucks-Filiale versorgt die Lucasfilmer mit Bagels und frischem Kaffee.

Eine Galaxie weit, weit entfernt…

Und dann beginnt die Präsentation – im Kinosaal, in dem George Lucas sonst persönlich seine Filmprojekte begutachtet. Mit einem Cinematic-Trailer und dem berühmten blauen Schriftzug auf schwarzem Grund, der von einer Galaxis weit, weit entfernt kündet, leitet das Video über zu einem atmosphärischen Render-Video, in dem ein Sith-Lord mit seinem Killerdroiden einer weiblichen Jedi einen unfreundlichen Besuch abstattet. Wir hoffen, dass LucasArts das Material alsbald freigibt, sodass wir es euch auch zeigen können.

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Jar Jar Binks ist immer noch in Carbonit eingefroren. Für mehr Fotos einfach per Klick auf das Bild in die Galerie wechseln.
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Der darauf folgende Gameplay-Trailer enttäuscht hingegen ein wenig: Zwar zeigt er actionreiche Kämpfe und coole bewegte Bilder aus dem Spiel, doch handelt es sich zumeist um Szenen, die bereits in statischer Form auch auf den ersten Screenshots zu sehen sind. Dennoch überwältigt die Rasanz und Choreografie der Kämpfe, die echte Star-Wars-Dynamik vermitteln und genau so auch im Spiel ablaufen werden. Mehr dazu im Info-Block am Ende dieses Artikels.

Mit einer ironischen Rede schwärmen LucasArts- und Bioware-Chefs Darrell Rodriguez, Ray Muzyka und Greg Zeschuk von ihrem neuen Spiel. Dass sie ein MMO machen wollten, stand vor drei Jahren, als die Arbeiten begannen, von vornherein fest. Dass es ein Howard the Duck MMO oder ein THX MMO werden würde, sei im Gespräch gewesen, witzeln sie, aber man hätte sich dann doch lieber für Star Wars entschieden. Bei den beiden genannten Filme handelt es sich um zwei weniger bekannte Produktionen aus dem Ouevre von George Lucas.

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Der T-1000 als Miniaturmodell. Für mehr Fotos einfach per Klick auf das Bild in die Galerie wechseln.
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Auch wenn noch niemand der Journalisten selbst Hand anlegen durfte, ist Star Wars: The Old Republic bereits spielbar! Doch werden noch einige Lichtjahre vergehen, bis das Spiel auf den Markt kommt. Schuld daran ist die unvorstellbare Größe, die der Titel haben soll. Alle Infos dazu und noch viel mehr auf den nächsten Seiten, die sämtliche Fakten der darauf folgenden Interview-Sessions beinhalten.

Die Story

Alle bisher bekannten Infos zur Story entnehmt ihr unserem Preview-Artikel. The Old Republic spielt 300 Jahre nach den Ereignissen von Kotor 1 und 3600 Jahre vor der Geburt Darth Vaders. Nach Jahrhunderten im Exil hat das Sith-Imperium die Galaxis im Sturm genommen und einen unsicheren Frieden mit der Republik geschlossen. Das Vertrauen in die Jedi ist erschüttert. Das Spiel findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem das Abkommen kurz vor dem Bruch steht, und ein alles umfassender Krieg bevorsteht.

Ein „story-driven“ MMO

Bioware betont wiederholt, dass SW:TOR (so die offizielle Abkürzung) das erste MMO sein wird, das sich durch eine epische Geschichte auszeichnet. Der Spieler soll das Gefühl haben, ein Teil eines galaxisweiten Konflikts zu sein. Zwar gingen sie nicht ins Detail, doch stellten sie Vergleiche zu den Filmen an, um eine Vorstellung zu geben, was damit gemeint ist:

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Wie in jedem Bioware-Spiel wird die Story eine große Rolle spielen.
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The Old Republic gibt eine Erfahrung zwischen einer persönlichen und einer epischen Geschichte. So wie in den Filmen Han Solo seine eigene Geschichte hat (er ist Schmuggler, hat eine Vergangenheit mit Jabba und Boba Fett etc.), und auch Luke seinen persönlichen Weg beschreitet (er muss von Farmer zum Weltenretter werden, die Macht erlernen und sich seinen größten Ängsten stellen), so soll jeder Spieler durch seine individuellen Entscheidungen seine eigene Story im Star-Wars-Universum schreiben.

Doch darüber hinaus treffen sich die beiden Individuen in der Cantina auf Tattuine und werden ein Teil der übergeordneten Geschichte um den Krieg und die Rebellion. Genau das ist der Story-Ansatz von SW:TOR.

Größer als alles je zuvor

The Old Republic soll sich daher wie die Singleplayer-Spiele aus dem Kotor-Universum anfühlen, allerdings übertragen auf eine MMO-Welt. Das Spiel soll daher insbesondere für solche Spieler interessant sein, die Bioware-Spiele liebten, aber MMOs hassen. Ein Kotor 3 wird es vermutlich nie geben, denn: „The Old Republic ist gewissermaßen Kotor 3,4,5,6,…9.“

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SW:TOR wird größer als alle Bioware-Spiele zusammen.
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Das Spiel soll mehr Content umfassen als sämtliche Bioware-Spiele, von Baldur’s Gate, Kotor, Neverwinter Nights, Mass Effect bis hin zu Jade Empire, zusammen! Und natürlich wird es später durch immer neue Content-Patches mehr. Die Größe von WoW wird es zwar zum Start nicht erreichen, aber das könnte sich mit der Zeit ändern. „Wenn wir uns von der schieren Größe abschrecken ließen, dann bräuchten wir gar nicht erst anfangen“, so Bioware. „Everquest hat bereits über 40 Updates erfahren und ist damit größer als alles andere. Im Laufe der Zeit werden wir uns aber diesem annähern.“

Party und Kampfsystem

Die Party

Biowarespiele zeichnen sich durch zwei Faktoren aus: Story und Party. Auch Letztere wird in The Old Republic eine Rolle spielen. Zwar wird man immer nur einen Kompanion mit sich nehmen können, doch können sich wie in Kotor mehrere Mitglieder der Gruppe anschließen und werden dann in der Zwischenzeit „geparkt“. Die Interaktion mit dem Kompanion soll einen Großteil der Story-Spielerfahrung von TOR ausmachen. „Was ist ein Han ohne seinen Chewie, Luke ohne R2?“, schließen die Entwickler diesen Themenblock ab und versuchen damit ein Gefühl für dieses Feature zu vermitteln.

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Die Kämpfe sind noch dynamischer als in den vorherigen Kotor-Spielen.
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Gruppen

Natürlich werden auch in SW:TOR Raid-Gruppen und Gilden eine Rolle spielen. Ob dabei auch gute und böse Charaktere gemeinsam im Team aufbrechen dürfen, lautet eine Frage. „Über so etwas haben wir lange nachgedacht“, kommt die Antwort. „Wir haben entschieden: Es wird keine Klassen-Beschränkungen in dieser Hinsicht geben. Man kann sich das in etwa wie vorstellen wie Han und Obi-Wan in Episode IV. Beide sind sehr unterschiedlich, der eine ist dieser buddhistisch geprägte Jedi-Meister, der andere ein draufgängerischer Schmuggler, und doch machen sie gemeinsame Sache, um den Todesstern in die Luft zu jagen."

Kampfsystem

Über das Kampfsystem macht Bioware noch keine Angaben. Es soll sich aber sehr viel schneller spielen als in anderen MMOs und den anderen Kotor-Teilen. Im Gegensatz zu letzterem wird man Kämpfe selbstverständlich nicht pausieren können. „Wir werden nicht die Möglichkeit bieten, den Server anzuhalten“, scherzen die Entwickler darüber.

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Die Companions begleiten den Spieler auf Schritt und Tritt.
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Ganz im Stile der Kotor-Spiele werden Kämpfe sehr dynamisch und perfekt im Star-Wars-Stil choreografiert sein. Wie dies allerdings auch bei Kämpfen zwischen mehreren Kombattanten aussehen soll, ist uns bisher noch schleierhaft. Bioware verspricht aber eine Lösung. Dass es neben spektakulären Kämpfen gegen Monster-NPCs wie die Echsenspinne aus Episode 2 oder der K’Lor-Schnecke von den ersten Screenshots (übrigens der erste Gegner im Sith-Startgebiet), auch viel PvP geben wird, steht bereits fest. Wir vermuten hier ein ähnliches Gameplay wie die RvR-Schlachten in Warhammer Online.

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Der K'Lor wird der erste Gegner im Sith-Startgebiet.
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Kämpfe im Weltraum

Die Frage nach Raumschlachten erntete eine der vielen „Kein Kommentar“-Antworten. Allerdings sei man sich bei Bioware bewusst, dass solche einen wichtigen Teil der Star-Wars-Erfahrung ausmache. Wir rechnen daher fest damit. „Es gibt eine ganze Galaxis zu erforschen. Dabei reist man natürlich zwischen zahlreichen Planeten. Was auf dem Weg dazwischen passier – wird werden sehen.“ Die Antwort kann fast als Bestätigung gelten.

Auch der Hinweis, dass nicht-aktive Kompanion-Charaktere „an irgendeinem Ort geparkt“ werden würden, deutet darauf hin, dass der Spieler über ein Raumschiff verfügen wird, wie in den anderen Kotor-Teilen.

Konsole und Release

Das erste Konsolen-MMO?

Wiederum kein Kommentar auf die Frage nach einer Portierung auf Konsolen. „Wir sprechen heute nur über die PC-Version“, heißt es, ohne zu dementieren. Zumindest scheint man bei LucasArts über ein SW:TOR auf Xbox 360 oder PS3 nachzudenken – oder irgendeine zukünftige Konsole. Ein logischer Schritt, wie wir finden, zumal das schnellere Kampfsystem auch auf Konsolen gut funktionieren dürfte.

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Der Terentatek gehört zu den größeren Gegnern.
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Bezahlmodell

Überraschend: Auch hierzu kein Kommentar. Offenbar wägt man bei LucasArts noch mögliche Modelle ab. Theoretisch wäre also eine Hybrid-Lösung wie bei Spellborn, mit einer Monatsgebühr oder einem optionalen Free2Play-Modus, denkbar.

Releasedatum

„Im Moment konzentrieren wir uns voll und ganz auf den Content, nicht auf Abgabetermine.“ Trotz mehrmaliger Nachfragen war keinem Entwickler – erwartungsgemäß – ein Datum zu entlocken. Vom bisher Gesehenen gehen wir von einer Veröffentlichung keinesfalls vor 2010, eher später, aus.

Open Beta

Zitat: „Es wird definitiv eine geben.“

Klassen und Quests

Gut und Böse

Der Spieler entscheidet sich zu Beginn für eine Faction – hell oder dunkel – und eine Klasse (s.u.). Interessant: Auch wenn sich der Spieler für eine der Seiten entscheiden muss, kann er dennoch individuell moralische Entscheidungen treffen. Ein Jedi kann sich beispielsweise wie Luke gegenüber Yoda oder Anakin gegenüber Obi-Wan störrisch verhalten. Auch ein Sith-Lord kann sich zum Guten bekennen, bleibt dann zwar ein Sith, versucht aber, sein übles System von innen heraus zu unterwandern und zu reformieren.

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TYthon ist das Startgebiet der Jedi.
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Klassen

Bisher wurden zwei Klassen angekündigt: Jedi-Ritter und Sith-Lord. Es wird auch Klassen geben, die nicht über Macht-Fähigkeiten verfügen. Diese sollen aber genauso attraktiv sein wie die beiden anderen. Die bisher nur hinter vorgehaltener Hand erwähnte Klasse der neuen Elitetrooper der Republik sollen etwa ähnlich cool sein wie Kopfgeldjäger Boba Fett. Die weit, weit entfernte Galaxis wird also nicht ausschließlich von Jedi überrannt wie in Star Wars Galaxies. Prinzipiell ist die Tatsache, dass es viele Jedi und Sith geben wird, im Kotor-Universum ohnehin kein Problem, da es zu dieser Zeit zahlreiche Anhänger beider Gruppierungen gab.

Startgebiete und Klassen-Story

Das Startgebiet der Jedi wird der Planet Tython, das für die Sith ist der aus Kotor bekannte Planet Korriban (siehe unser Preview-Artikel ). Als Startgebiet für die Elitetrooper vermuten wir Coruscant.

Spannend: Jede Klasse bekommt eine komplett eigene Story! Wer mehrere Klassen hintereinander spielt, bekommt laut Aussage von Bioware nicht ein Stückchen Content doppelt zu sehen (außer der Planeten vermutlich). Es gibt komplett eigene Quests und Story-Wendungen.

Quests und Berufe

The Old Republic geht voll in der Star-Wars-Story auf. Das Abenteuer ist voll und ganz auf Epos angelegt. „Ihr werdet keinen Sith-Lord sehen, der sich hinsetzt, um seine Schuhe zu flicken oder sich ein Hemd näht“, so Story-Schreiber Daniel Erickson. Es wird auch keine Grinding-Quests geben, „in der ihr 20 Häschen jagen müsst. Das ist eines Helden nicht angemessen.“

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"Der Spieler soll sich als Held und nicht wie einer unter 1.000 fühlen."
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Die Frage nach einer typischen Story-Quest beantworten die Entwickler mit: „Wenn sie typisch wäre, wäre sie nicht gut.“ MMO-Quests der Fedex-Marke sind daher wohl eher die Seltenheit. Prägente Entscheidungen sollen den Ton angeben, denn: „Im Gegensatz zum Singleplayer-Kotor ist hier jede Entscheidung permanent. Sie kann nicht einfach durch das Laden eines Spielstandes ungeschehen gemacht werden.“

Möge die Macht...

Die Macht

Jedi und Sith werden über jede Menge coole Macht-Fähigkeiten verfügen. Der Grip und Stoß waren bereits im Gameplay-Trailer zu sehen, ebenso wie die Sith-Blitze. Ob man ein ähnlich komplexes Physiksystem wie in The Force Unleashed implementieren kann, wird derzeit noch geprüft. Angesichts der hierfür nötigen Rechenleistung und technischer Schwierigkeiten in einer großen MMO-Welt rechnen wir bestenfalls mit einem abgespeckten System.

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Beim Design orientiert sich Bioware ausdrücklich an den Star-Wars-Episoden 4-6.
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Der Grafikstil

Für die Grafik wählte man einen Stil, den Bioware als „stilisierten Realismus“ bezeichnet. Eine zu realistische Grafik würde nach kurzer Zeit veraltet aussehen – hier habe man von WoW und seinem einzigartigen Stil gelernt. Auch ergäbe sich hierdurch die Möglichkeit, die Grafik beliebig zu skalieren, sodass sie auf Highend-Rechnern grandios aussieht, aber auch auf Notebooks noch vernünftig und hübsch läuft.

Was passiert mit Star Wars Galaxies?

Auch hierzu kein Kommentar. Wie so oft, wird vermutlich einfach die Zahl der Spieler entscheiden, ob das Spiel weiter gepflegt oder der Support zugunsten von SW:TOR eines Tages eingestellt wird. Bis dahin ist es aber noch eine ganze Weile.