Mit Dragon Age und Mass Effect kam BioWare der gleichgeschlechtlichen Liebe entgegen, musste bei Star Wars: The Old Republic jedoch Kritik einfahren, da es eine solche Möglichkeit bislang nicht gab. Immerhin: ein solches Feature solle doch noch nachgereicht werden, hieß es nach Protesten.

Star Wars: The Old Republic - Gleichgeschlechtliche Liebe: BioWare zwischen den Fronten

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Nur auf Makeb kann der gleichgeschlechtlichen Liebe nachgegangen werden.
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Doch wieder erntet BioWare Kritik, denn obwohl die gleichgeschlechtliche Liebe nachgereicht wurde, ist diese nur über spezielle Umwege "erreichbar". Einerseits muss die erste kostenpflichtige Erweiterung Aufstieg des Huttenkartels erworben werden - 8 Euro für Abonnenten und 17 Euro für alle anderen.

Wer nun denkt, dass man damit Zugriff auf sämtliche Optionen erhält, wird enttäuscht. Die gleichgeschlechtliche Liebe nämlich wurde andererseits noch auf einen Planeten ausgelagert und ist demnach nur auf Makeb zugänglich. Das ist der eine Punkt, der kritisiert wird. Wie man jedoch weiß, kann man es nicht allen Spielern recht machen.

Der zweite Punkt nämlich ist, dass nun plötzlich Spieler hervorkommen, die durch die Einführung der gleichgeschlechtlichen Liebe Star Wars für ruiniert ansehen. Diese fordern nun dazu auf, diese Option wieder zu entfernen, da Star Wars eine familienbasierte Geschichte sei - ganz ohne gleichgeschlechtliche Romanzen.

Wie kommt BioWare also wieder aus der Schusslinie? Vermutlich gar nicht, denn die gleichgeschlechtliche Liebe wird künftig weiter ausgebaut, wie der Entwickler vor längerer Zeit hat durchblicken lassen. Die aktuelle Option sei lediglich eine Art Notfall-Plan, künftig möchte man offenbar noch die Begleitcharaktere entsprechend in der Synchronisation aktualisieren.

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