Heiko Hubertz ist Chef des deutschen Browsergame-Publishers und -Entwicklers Bigpoint und er glaubt nicht, dass Star Wars: The Old Republic jemals seine Kosten wieder einspielen wird.

Star Wars: The Old Republic - Bigpoint-Chef: "Es wird niemals rentabel sein"

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The Old Republic ist das bisher größte und teuerste Projekt von EA
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Die Entwicklungskosten von The Old Republic sollen bei über 100 Millionen US-Dollar liegen und das, so Hubertz, könne niemals durch ein normales Abo-Modell wieder hereingeholt werden. Darauf kam er während seiner Keynote auf der London Games Conference zu sprechen.

"Wenn man sich die traditionelle Industrie ansieht, dann erkennt man dort eine Menge Risiken. Es gibt immer noch Firmen, die zwischen 20 und 40 Millionen Dollar in ein Spiel investieren. Diese Firmen müssen nach einem oder zwei Monaten profitabel sein. Sie haben einfach keine 12 Monate oder mehr. Ich glaube, diese Firmen geraten in Zukunft wirklich in Schwierigkeiten, wenn ein User Online-Spiele kostenlos nutzen kann."

„Wenn man sich ein Spiel wie Star Wars von EA und BioWare ansieht, dann schätzen sie das Entwicklungsbudget auf mehr als 100 Millionen Dollar. Dies ist ein Onlinespiel für viele Millionen Abonnenten, also begreift ein großer Publisher nicht, dass ein Abonnementsmodell nicht die Zukunft ist. Mit Mikro-Transaktionen und einem längeren Lebenszyklus würde ich eine Chance für dieses Spiel sehen, aber ich glaube nicht, dass EA oder BioWare damit jemals profitabel werden. Niemals."

Dabei sollte man noch erwähnen, dass offiziell noch kein Zahlungsmodell für das Spiel festgelegt wurde. Allerdings könnte es laut Ray Muzyka von Bioware ein eher traditionelleres Geschäftsmodell mit einigen Besonderheiten sein.

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