Nach den vergangenen Feiertagen sitzen auch die Jungs von den Cryptic Studios längst wieder an ihren Arbeitsplätzen. Und das ist auch gut so, denn kaum ein Spiel erwarteten eingefleischte Trekkies jemals mit derart großer Spannung und Ungeduld wie Star Trek Online. In einer neuen Ausgabe der beliebten Rubrik 'Ask Cryptic' gießen die Entwickler jetzt ein wenig Öl ins Feuer.

Und so erfährt der schmachtende Fan, dass sich das Universum zum Zeitpunkt der Handlung - Jahrzehnte nach der letzten Folge - im Krieg befinden wird. Man werde Wesen begegnen, gegen die man kämpft, einige die es zu schützen gilt und andere, mit denen man sich verbünden kann.

Grafisch arbeite man an einem 'fantastischen Stil', nicht an einem 'cartoonigen'. Planeten, Einrichtungen und Charaktere wolle man realistisch aussehen lassen, allerdings eine Nuance fantastischer. Ein echtes Star Trek Gefühl zu erzeugen, sei das erklärte Ziel.

Eigens zu diesem Zweck arbeitet man bei Cryptic an einer Physik-Engine, die es in sich hat. Wendigkeit, Beschleunigungs- und Bremseigenschaften und die allgemeine Mavövrierfähigkeit seien von der Größe des Schiffes abhängig. Naturgemäß sollen kleinere Jäger Zickzack-Kurse und schnelle Maneuver fliegen können, während größere Schiffe nur allmählich wenden, langsamer beschleunigen und halten können.

Dass Spieler ihre eigenen Rassen erstellen dürfen, wurde bereits früher verraten, doch zieht man mittlerweile bei Cryptic sogar in Erwägung, dass manche dieser spielergenerierten Spezies auf Planeten angesiedelt und von anderen Raumschiff-Kommandanten mit Forscherdrang entdeckt werden können.

Eine Hoffnung der Fans mussten die Entwickler dann allerdings doch noch zerstören. Zwar lassen sich lieb gewonnene Schiffe ordentlich aufrüsten, doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem ein höheres Modell einfach geeigneter sein wird. Das habe mit der Kapazitätsgrenze zu tun. In fortschrittlicheren Schiffsmodellen sei einfach mehr Platz für Erweiterungen als in den Vorgängern. Nutzen lassen sich diese allerdings auch weiterhin - beispielsweise für spezielle Einsätze.

Zur Ergänzung all der feinen Informationen haben die Entwickler dann noch zwei brandneue Screenshots veröffentlicht. Einer zeigt möglicherweise den beschädigten Frachtraum eines Schiffes, auf dem anderen ist ein Schiff der Föderation zu sehen, das Kurs auf einen Asteroiden-Außenposten zu nehmen scheint.

Alles in allem ein toller Start ins neue Jahr. Verfolgt man die Diskussionen in den Communities dieser Welt, so herrscht noch immer weitgehend Einigkeit unter den Fans, dass Star Trek Online auf dem richtigen Kurs ist. In diesem Sinne, liebe Cryptic Studios: "Make it so!"

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