Gestern, den 8. Juli präsentierten Richard Garriott und sein Team die neue Version des Rollenspiels Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues in einem Google +-Dev Hangout.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues - Wieder neue Details zur RPG-Revolution

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Das RPG Shroud of the Avatar nimmt immer konkretere Formen an.
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Gezeigt wurde im Prinzip das, was auch während der Rooster Teeth Expo präsentiert wurde. Garriott und sein Team beantworteten aber währenddessen Fragen aus der Community, wodurch wieder einige neue Details bekannt wurden.

Rohstoffe im Spiel werden abhängig von der Umgebung, dem Wetter und der Tageszeit verfügbar sein. Trifft man einen anderen Spieler, der gerade mit einer Axt einen Baum bearbeitet, so wird man diesen Baum nicht auch bearbeiten können, sondern muss sich einen anderen suchen. Abhängig davon, welche Art von Baum man fällt, erhält man auch Rohstoffe unterschiedlicher Qualität, welche dann an einer Werkbank oder anderen Geräten wie einer Säge weiterverarbeitet werden können.

Garriott betonte nochmal, dass es keine Rezepte im Spiel geben wird, über welche das Crafting funktioniert. Man muss selbst herausfinden, welche Rohstoffe wie kombiniert und verarbeitet werden können, um ein bestimmtes Item zu erhalten. Im Online-Modus wird es aber natürlich möglich sein, sich darüber mit anderen Spielern auszutauschen und Tipps zu erhalten.

Es wird auch möglich sein, dass man ein paar große Objekte mit sich trägt, sofern man stark genug ist, das Gewicht zu tragen. Größe spielt also weniger eine Rolle als Gewicht. Daher kann man beispielsweise mehrere Stühle und Baumstämme im Rucksack tragen, sofern sie nicht die Gewichtsgrenze überschreiten. Rucksäcke werden aber auch eine Limitierung haben, in dem, was man reinpacken kann.

Garriott und sein Team sind besonders stolz auf das Konversationssystem, in dem man wirklich Sätze eintippen muss, um Gespräche mit NPCs zu führen. Dies ist eine Hommage an die Ultima-Spiele aus den 1980er und 1990er-Jahren. Jedoch sollen die NPCs viel mehr auf gewisse Worte reagieren, wodurch dynamische und natürlich erscheinende Gespräche möglich sein sollen. Es wird aber keine Keywords geben, die irgendwie hervorgehoben werden, sodass man einfach diese Keywords eingeben kann. Man muss richtige Gespräche in Sätzen führen. Momentan steht noch nicht fest, wie man diese Art von Gesprächen handhaben wird, sollte eine Heldenparty mit dem entsprechenden NPC sprechen wollen.

Obwohl die Grafik schon deutlich gegenüber dem Prototyp verbessert wurde, feilt man weiter an der Optik und hofft, dass die Grafik im finalen Produkt so gut sein wird, dass man bei Gesprächen mit NPCs keine Charakterbilder benötigen wird. Vom Grafiklevel her peilt man etwas an, das ein wenig unter den Details von Skyrim liegt, dafür aber farbenfroher und stilisierter sein wird. Es soll übrigens auch möglich sein, in eine First-Person-Ansicht zu zoomen.

Da es kein Questlog und auch keine Kartenmarkierungen gibt, muss man immer gut in Gesprächen aufpassen, um die nötigen Hinweise zu bekommen, was zu tun ist und wo man hingehen muss. Old-School auf einem Block mitschreiben ist sicher auch nützlich. Durch Quests erhält man natürlich auch Erfahrung und kann in Levels aufsteigen. Die Charakterentwicklung wird aber sehr flach und linear ausfallen, sodass man sehr lange brauchen wird, um richtig gut zu werden.

Zum Abschluss wurden noch einige Konzeptzeichnungen der Kreaturen gezeigt, auf die man im Rollenspiel Shroud of the Avatar treffen wird, darunter Landhaie und andere kuriose Wesen. Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues soll nach aktuellem Stand Ende 2014 erscheinen und die erste von fünf Episoden darstellen.

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