Das kommende Rollenspiel Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues befindet sich auf der Zielgeraden. Die geplante Million als Finanzierungsziel wurde erreicht, nun stehen die Stretchgoals an.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues - Neue Details zum inoffiziellen Ultima-Nachfolger von Lord British

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Im Rollenspiel Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues wird Magie auf Technologie treffen.
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Mittlerweile sind viele neue Details zum Rollenspiel bekannt geworden. So erklärte Richard "Lord British" Garriott, dass jede der geplanten fünf Episoden so groß werden wird, wie einer der früheren Ultima-Teile. Man lege sehr viel Wert auf eine spannende, storygetriebene Kampagne. Der Bösewicht im Spiel wird nicht einfach jemand sein, der einen am Ende als Endboss erwartet. Die Bösen verfolgen ein bestimmtes Ziel, welches man in der ersten Episode herausfinden muss. In den weiteren Kapiteln des Spiels soll es dann mit dieser Bedrohung weitergehen, welche euch dann auf andere Kontinente der Fantasywelt führen wird.

Zudem wurde bekannt, dass es in Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues auch Technologie geben wird. Es handelt sich also nicht um eine klassische, mittelalterliche Fantasywelt. Überall tauchen Gebilde und Gegenstände auf, welche mit Elektrizität angetrieben werden und damit in einem Gegensatz zur Magie in der Welt stehen. Was es genau mit dieser Elektro-Technologie auf sich hat, wurde noch nicht erklärt. Jedoch soll es wohl so etwas wie eine Anti-Magie- und eine Anti-Technologie-Fraktion in der Welt geben.

Es wird einen Tag-und-Nacht-Zylus im Spiel geben, welcher Auswirkungen auf die Spielwelt hat. So schlafen in der Nacht NPCs, weswegen man beispielsweise in Städten nachts nicht einkaufen oder auch zum Teil nicht mit Questgebern sprechen kann. In der Wildnis trifft man abhängig von der Tageszeit auf andere Monster und kann andere Rohstoffe finden.

Momentan ist geplant, dass es NPC-Gefährten geben wird, welche man in seine Party aufnehmen kann, wie das in den früheren Ultima-Teilen der Fall war. Wie dies funktionieren kann, wollen die Entwickler gemeinsam mit der Community besprechen. Es wird ebenfalls darüber nachgedacht, ob man sich nicht die Charaktere anderer Spieler "ausleihen" kann, um sie als Gefährten zu nutzen, wenn deren Spieler offline sind.

Außerdem ging man näher auf das Housing im Spiel ein. In jeder Stadt wird es begrenzte Bauplätze geben, welche man sich kaufen kann. Hier darf man sich ein Haus oder einen Laden errichten, was jedoch Unterhaltskosten verursacht. Aktuell ist geplant, dass man diese Unterhaltskosten sowohl mit Echtgeld bezahlen kann als auch mit Ingame-Geld, wofür man jedoch hart arbeiten muss. Da ein solches Haus serverseitig Kosten verursacht, müssen diese Kosten irgendwie gedeckt werden. Häuser können in andere Städte "übertragen" und auch an andere Spieler verkauft und natürlich individuell eingerichtet werden. Wer einen Laden besitzt, darf hier seine selbst hergestellen Items über einen NPC-Verkäufer an andere Spieler verkaufen. Der Verkäufer möchte aber einen Teil des Verkaufspreises als Provision haben.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues - Neue Details zum inoffiziellen Ultima-Nachfolger von Lord British

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Alle Grafiken im Spiel sind noch Platzhaltergrafiken.
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In Sachen Crafting wird man verschiedene Materialen, Rezepte und eine Werkbank mit einem bestimmten Prozess verbinden müssen, um ein Item herstellen zu können. Wie komplex dieser Prozess sein wird, steht momentan noch nicht fest. Eine Farm zu betrieben wird wohl nicht unter Crafting fallen, sondern etwas sein, das man zum Spaß macht. Man wird beispielsweise während seiner Abenteuer Samen finden und auf seiner Farm einpflanzen können, um so Pflanzen zu erhalten, die einen gewissen Zweck erfüllen.

Was das PvP angeht, wird es aus technischen Gründen kein Full Loot-System geben, in dem man einem besiegten Spieler alle Items abnehmen kann. Zudem ist geplant, dass man PvP an- und abschalten kann. Jedoch sollen besondere Quests die Spieler dazu ermutigen, PvP einzuschalten. Auch Gilden wird es geben, die sich in Gildenkriegen miteinander messen können. Es soll auch Player Killer-Gilden geben, die sich untereinander jederzeit angreifen können.

Richard Garriott meint, dass man nun einen Weg gefunden habe, eine spannende Geschichte zu erzählen, die man nicht nur im Single-Player- sondern auch im MMO-Modus so erleben kann, dass man nicht das Gefühl habe, die anderen Spieler würden sie einem verderben. Wie genau das funktionieren soll, wollte er noch nicht verraten. Jedoch ist er sehr stolz darauf, dass er den Bestseller-Autor Tracy Hickman für sein Team gewinnen konnte, mit dem er gemeinsam an der Geschichte arbeitet.

Momentan steht die Finanzerung von Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues bei rund 1,15 Millionen Dollar. Bei 1,2 Millionen wird jahreszeitenabhängiges Wetter in das Spiel eingebaut, bei 1,3 Millionen Dollar interaktive Musikinstrumente. Es ist ab sofort auch möglich, sich über die offizielle Website per Paypal an der Finanzierung zu beteiligen, die noch bis zum 7. April läuft.

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