Second Life ist, wie der Name schon sagt, ein zweites Leben - ein virtuelles aber. Die Spielwelt wird ausschließlich von den Gamern entworfen und weiterentwickelt. Im Rahmen des Spiels ist es auch möglich selbst erstellte 3D Objekte, Spiele o. ä. zu entwickeln, die dann von der Community innerhalb des Games gespielt werden können.

Doch vor gut einer Woche verirrte sich ein Copybot in die Second Life Welt, wie sueddeutsche.de berichtet, der eingeschleust wurde um z. B. Personen oder Gegenstände zu kopieren, was für die Second Life Wirtschaft äußerst schädlich ist, da selbst entwickelte Gegenstände oder Anwendungen gegen Bares verkauft werden können. Und was passiert wenn das Angebot überdimensional ist, dürfte jedem klar sein. Linden Lab, der Entwickler dieser Simulation, zögerte jedoch nicht lang und schaffte es den Bot alsbald zu bannen. Doch der nächste Angriff folgte recht bald mit einem Virus namens "Grey goo", der in der Spielwelt goldene Ringe verbreitete. Wegem diesem Virus brachen dann vor einigen Tagen für 15 Minuten die Datenbanken zusammen. Da an einem Tag ca. eine halbe Million echte Dollar zusammen kommen, dürften die 15 Minuten ein herber Ausfall gewesen sein.

In Zukunft planen Musikfirmen sich auch ein Stück vom Kuchen abzuschneiden und wollen diejenigen, die Musik in ihrem virtuellen Zuhause hören ganz reell zur Kasse bitten.

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