Second Life gilt unter Fans als die ultimative Lebenssimulation. Nicht zuletzt deshalb, weil es dort nicht nur virtuelles Geld, sondern auch echte Dollars, Euros und Yen zu verdienen gibt.

Wie im echten Leben brummt vor allem das Geschäft mit der Lust - und so verschlägt es auch den Avatar von SPIEGEL ONLINE im ersten Teil des Second-Life-Tagebuchs prompt in einen Sexshop, der gefüllt ist mit schwebenden Kugeln, die "Gruppensex-Animationen" versprechen und riesigen Pfählen, auf denen man den eigenen Avatar effektvoll aufspießen kann.

Insgesamt dürfte Spiegel-Autor Christian Stöcker eine prägende Erfahrung gemacht haben: "Ich bemühe mich, mir die potentiellen Käufer dieses Produktes nicht allzu genau vorzustellen. Zum Glück muss man nur den "Aufstehen"-Button anklicken, um wieder auf den Boden zurückzukehren. Ich beschließe, dass Sponto für heute genug erlebt hat. Morgen gehe ich vielleicht wirklich mal einkaufen. Oder besorge mir ein Stück Land. Da stehen dann wenigstens keine Sexshops mit Mordwerkzeugen herum." Wir sind gespannt, was Sponto - so heißt der weibliche Second Life Avatar - noch so alles erlebt...

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