Project Copernicus, das eingestampfte MMORPG des ehemaligen Amalur-Entwicklers 38 Studios, wurde von 'Rhode Island'-Gouverneur Lincoln Chafee als 'großer Schrott' bezeichnet. Der US-Staat Rhode Island hatte dem Unternehmen 75 Millionen Dollar in Form einer Kreditbürgschaft gegeben.

Als Gast einer TV-Show sprach er hier von einer Investition, die einfach nur eine irrsinnige und historisch gesehen üble Entscheidung gewesen sei. Offenbar hatten die Leute damals Panik wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation von Rhode Island bekommen.

"Die Leute bekamen Panik und gaben einem pensionieren Baseball-Spieler eine gewaltige Summe an Steuergeldern, ohne dass er Erfahrung in dieser Industrie oder einem anderen Geschäft hatte. Es gab ein da ein gewisses Gruppendenken quer durch die Unternehmen", so Chafee.

Mit pensioniertem Baseball-Spieler ist natürlich Curt Schilling gemeint, der 38 Studios gründete und ein Pitcher in der Major League Baseball war.

Schilling hat sich bereits zu Wort gemeldet und über Twitter mitgeteilt, dass Chafee keine Ahnung von dem habe, was er da überhaupt sagte. Er habe noch nie Ahnung davon gehabt. Jede verlorene Entscheidung sei im Nachhinein schlecht. Er wettet, dass Rhode Island die Gouverneur-Wahl ebenfalls gerne zurücknehmen würde.

Sowohl Project Copernicus als auch die 'Kingdoms of Amalur-'Marke und 'Social Media'-Plattform Helios konnten bisher keine Käufer finden. Es gibt zwar Interessenten, doch die hätten keine akzeptablen Angebote abgegeben.

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