Das 'Kingdoms of Amalur'-MMO Project Copernicus wurde von 38 Studios mehrmals an Sony Online Entertainment herangetragen, wie John Smedley über Twitter verriet.

Er selbst würde das MMO gerne spielen und beschreibt die Qualität des inzwischen eingestellten Projekts als "unbestreitbar", jedoch sei es einfach zu teuer gewesen. Schuld am Scheitern sieht er aber nicht bei Curt Schilling, der ein ehrlicher Mann mit guten Absichten gewesen sei. Stattdessen schiebt er diese auf den "Idiot von Gouverneur Chafee", der viel Blödsinn geredet habe, als Schilling das Spiel finanzieren wollte. Hätte er seinen Mund gehalten, würde man laut Smedley Project Copernicus heute spielen können.

In weiteren Tweets spricht er die Regierung von Rhode Island an und äußert sich nicht gerade positiv zu dem Deal zwischen dieser und 38 Studios. Von "unqualifizierten Leuten" ist da die Rede, während Schilling jeden Cent in das Spiel gesteckt habe. Chaffee habe mit seinen öffentlichen Kommentaren in der letzten Minute einfach mögliche Investoren verschreckt - es hätte gereicht, Schilling eine Woche mehr Zeit zu geben.

Sony Online Entertainment habe sich den Titel durchaus angeschaut und war auch stets beeindruckt davon, aber die wirtschaftlichen Dinge standen nicht gut und es sei nun einmal ein Geschäft, bei dem die Risiken sehr hoch wären. Zudem hatte man bereits genügend Projekte in Arbeit, so dass man nicht noch mehr Risiken eingehen wollte.

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