Zwar sah das Amalur MMO Project Copernicus ganz hübsch aus, wie zwei Trailer bereits deutlich gemacht haben, spielerisch soll es aber weniger überzeugend gewesen sein. Curt Schilling, Gründer der 38 Studios, geht sogar so weit zu sagen, dass es einfach keinen Spaß gemacht hat.

In einem ausführlichen Artikel des Boston Magazine über den Untergang des Studios, erklärt Schilling, dass das Gameplay für ihn die größte Baustelle am MMO war. Selbst die Mitarbeiter spielten in ihren Pausen lieber andere Titel. Vor allem beim Kampfsystem hinkte das Spiel hinterher, und das nach sechs Jahren Entwicklungszeit. Ursprünglich war eine Veröffentlichung im Jahr 2010 vorgesehen, doch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden.

Im Bericht ist auch das Sequel zu Kingdoms of Amalur: Reckoning ein Thema, das sich bekanntermaßen in der Pre-Production befand. Angeblich stand Take-Two kurz davor, für das Projekt zu unterschreiben. Die Aussagen von Rhode Island Gouverneur Lincoln Chafee gegenüber den Medien, dass das Studio finanzielle Schwierigkeiten hat, soll den Publisher aber abgeschreckt haben. Take-Two selbst behauptet, es gab keine Verhandlungen und man würde Gerüchte und Spekulationen nicht kommentieren.

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