Bigpoint gibt bekannt, die Arbeiten am 3-D-Browsergame Poisonville einzustellen.

Poisonville - Bigpoint stellt Arbeiten am 3-D-Browsergame ein

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Aus die Maus für das 3-D-Browsergame Poisonville.
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Heiko Hubertz, Gründer und CEO von Bigpoint, erläutert gegenüber GamesMarkt: "In Poisonville haben wir sehr viel investiert - zeitlich und finanziell. Und mit dem, was wir anfänglich entwickelt hatten, waren wir auch sehr zufrieden. Allerdings haben wir im Live-Betrieb dann erkennen müssen, dass die Nutzer große Probleme hatten, mit der Java-Technologie zurechtzukommen.

Das mag damit zusammenhängen, dass Java keine Standard-Gaming-Engine ist, mit der wir bei Poisonville arbeiten, sondern eine Umgebungsplattform, die zwar Hardware-unabhängig, aber doch nicht so nah an der Hardware ist, dass man das Spiel problemlos auf allen Rechnern spielen kann. Jedenfalls hat es immer wieder zu Problemen geführt."

Nachdem das 3-D-Browserspiel Poisonville als Hoffnungsträger galt und auch in Präsentationen positives Feedback erhalten hat, ist das Unternehmen nun an einem Punkt angelangt, an dem Bigpoint laut Heiko Hubertz feststellen musste, "dass der Aufwand, das Invest, das wir hier tätigen müssten, um das Spiel weiter erfolgreich zu betreiben, so groß wäre, dass wir keine Möglichkeit mehr sehen, daraus ein profitables Geschäft zu machen. Deswegen haben wir uns entschieden, das Team davon abzuziehen und auf andere Produkte zu verteilen, und nur noch kleinste Bugs zu fixen. Trotzdem werden wir 'Poisonville' in Kürze vom Markt nehmen und abschalten."

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