Overwatch greift - wie so viele andere Spiele der modernen Gaming-Branche - auf Lootboxen zurück, um die Spieler bei der Stange zu halten und ihnen eventuell die ein odere andere Mikrotransaktion zu entlocken. Jedoch sieht sich Blizzard selbst nicht als Teil der großen Kontroverse, die in den letzten Wochen aufgrund der Lootboxen entbrannt ist.

Overwatch - Entwickler sehen sich nicht als Teil der Lootboxen-Kontroverse

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/9Bild 416/4241/1
Overwatch soll sich laut den Entwicklern nicht in der Lootbox-Kontroverse befinden.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

"Ich glaube, dass nichts falsch daran ist, Kisten mit zufälligem Inhalt anzubieten", verriet CEO Mike Morhaime gegenüber Game Informer. "Worum sich die Kontroverse auch immer aktuell dreht, ich glaube nicht, dass Overwatch ein Teil dieses Problems ist. Wenn man über solche Dinge sprechen will, muss man sich anschauen, ob die Leute dahinter damit Geld verdienen wollen." Laut Morhaime wird das Ganze erst zu einem Problem, wenn mit den Lootboxen Glücksspiel einhergeht und die Inhalte, die man im Spiel bekommt, auch auf anderen Plattformen angeboten werden können. Da Overwatch alle Items innerhalb des Spiels behält, würde es nach dieser Definition herausfallen.

Bilderstrecke starten
(35 Bilder)

Keine unfairen Vorteile

Ein weiterer Grund ist, dass es in Overwatch keine Boosts für die Helden gibt, wenn Kisten geöffnet werden. Stattdessen erhalten die Spieler lediglich Skins, Emotes und Profilbilder. Damit steht der Helden-Shooter im Kontrast zur Konkurrenz, wie Star Wars Battlefront 2 oder Mittelerde: Schatten des Krieges, die auch Items in den Kisten haben, die das eigentliche Spiel beeinflussen.

Overwatch ist für PC, PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.