"Wer bezahlt denn überhaupt für virtuelle Inhalte?", hört man immer wieder aus den Reihen der Kritiker des free to play Konzepts. Und tatsächlich ist diese Frage nicht ganz unberechtigt, denn kaum ein Publisher von kostenlos spielbaren MMOGs hat jemals etwas anderes veröffentlicht als die Zahl der registrierten Nutzer - denn die kann sich meist sehen lassen. Bei Nexon, dem Publisher des erfolgreichen free to play MMOs MapleStory, wird man jetzt allerdings konkret und gibt Details zu den Umsätzen bekannt.

MapleStory - Erfolgskonzept free to play - Nexon enthüllt Umsätze

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92 Millionen Menschen haben sich für MapleStory registriert - durchschnittlich zahlt jeder Spieler pro Jahr etwa 2,50 Dollar.
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Dabei müsste man das nicht, denn Publisher Nexon ist ein Unternehmen in privater Hand. Die Zahlen allerdings sprechen Bände und dürften dazu beitragen, dass die Branche weiterhin an Ansehen gewinnt.

92 Millionen Menschen spielen das knuffige free to play MMOG MapleStory weltweit und erzeugten im Jahre 2005 einen Umsatz von 230 Millionen Dollar - laut Nexon ergibt das einen Gewinn von 75 Millionen Dollar. Allein in den USA, wo das Spiel noch vergleichsweise unbekannt ist, spielte man 30 Millionen Dollar ein, vorwiegend durch die Verkäufe günstiger virtueller Gegenstände.

Durchschnittlich zahlt damit jeder Registrierte etwa 2,50 Dollar jährlich an Nexon. Pro Kopf gerechnet ist das nicht viel, doch angesichts der immensen Nutzerzahlen reicht das völlig für satte Gewinne. Kein Wunder, dass sich Firmengründer Ju-jung Kim damit in die Top 40 der reichsten Koreaner katapultiert hat. Und wahrscheinlich am wichtigsten: Es gibt endlich einen Richtwert dafür, was ein ordentlich konzipiertes free to play MMOG einspielen kann.

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