Die Entwicklung eines modernen MMOGs erfordere rund 50 Millionen Dollar und ein mindestens einhundert Mann starkes Team. Und selbst dann sei es noch ein Wagnis, denn man könne mit diesem Mindesteinsatz an Ressourcen kaum mit den Inhalten des Marktführers konkurrieren. Das zumindest behaupten einige Branchenexperten regelmäßig auf den Entwicklertagungen. Eskil Steenberg teilt diese Ansicht nicht.

Denn der kreative Kopf hat sich doch tatsächlich daran gemacht, im Alleingang ein MMOG zu entwickeln. Und das macht er mit einer solchen Leidenschaft, dass er mit Love schon im Vorfeld einen nachhaltigen Sympathiebonus in der Szene ernten konnte.

Auch auf der jüngsten Game Developers Conference war der Eremit unterwegs und erklärte: "Wenn man auf sich gestellt ist, kann man nicht einfach eine massive Welt ganz alleine aufbauen, man muss also etwas gewitzter vorgehen."

Und genau das macht Steenberg mit Liebe, denn während bei anderen Studios Hundertschaften von Mitarbeitern manuell Bäume in die virtuelle Welt setzen, lässt Steenberg sie einfach von selber wachsen. Die gesamte Welt ist dynamisch und ständigen Veränderungen unterworfen, auf die jeder Spieler mit seinen Handlungen Einfluss haben kann.

Für Steenberg "könnte das der Schlüssel für das Gaming der Zukunft sein". Zu gönnen wäre es dem ebenso eigenbrödlerisch wie gewitzten Schöpfer auf jeden Fall.

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