Horizons (PC Review)
von Valentin Rahmel

Einst lebten die Länder und Reiche in friedlicher Eintracht im Flügelschatten der erhabenen Drachen. Die Zeiten hielten nicht lange, denn irgendwann sorgten untote Kreaturen für Chaos und Zerstörung im ganzen Reich.

Drachen, Elfen und Gnome
Zuerst einmal bietet Horizons den Spielern eine wirklich neuartige Rasse: die Drachen. Neben diesen werden acht weitere, frei wählbare Völker zur Verfügung gestellt. So existieren typische Fantasy-Rassen wie Elfen, Zwerge, Gnome und Halb-Riesen und nie gesehene Neuheiten wie Fiends, Saris oder Ssilks. Die genretypischen Menschen sind natürlich auch enthalten. Ein weiteres Feature sind die unterdrückten Völker (Satyr und Welger), diese können von den Helden befreit und später sogar gespielt werden. Bei der Wahl der Profession unterteilt man zwischen Gewerbe- und Abenteuerklasse.

Jeder Spieler hat die Möglichkeit seinen Avatar in beiden Bereichen zu steigern. Man kann also Schmied und Krieger werden. Zur Selbstbestimmung stehen dem Spieler mannigfache Basis-Schulen wie Kämpfer, Magier oder Waldläufer zur Verfügung. In diesen Grundklassen kann der Abenteurer zwar mehr Fertigkeiten erlernen als in den weiter spezialisierten Prestige-Schulen(Hybrid), jedoch kann er seine Fähigkeiten nicht soweit ausbauen. Um einer Hybrid-Schule beitreten zu können, muss der Abenteurer einige Vorraussetzungen mitbringen. So benötigt er grundlegende Kenntnisse in seinen gefragten Fertigkeiten oder muss evtl. einen Auftrag abschließen.

Horizons - Die Drachen kommen! Horizons auf dem Prüfstand!

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Wirklich detailreich ist die innovative Charaktererschaffung, hier kann der Spieler unzählige Einstellungen am Erscheinungsbild vornehmen, bis er seinen einzigartigen Helden kreiert hat.

Nur Helden und keine Mörder
Auf eine interessante Charaktererschaffung folgt normalerweise ein gutes Spiel, doch nicht so bei Horizons. Nach fast jedem langsamen, halbrundenbasierten Gefecht, muss sich der Schützling regenerieren. Weiterhin schlägt er die ersten fünf Stufen nur auf unterschiedliche Würmer ein, was schon anfänglich ziemlich viele Spieler abschrecken kann. Obwohl der Charakter-Level zu Beginn noch relativ schnell steigt, sind die Erfahrungspunkte des Spielers rasch von einer Gruppe abhängig. Denn im Solo-Modus sind die Reisen durch Istaria sehr trist, da ändern auch die oftmals sehr uniformen Quests nichts dran. Interessant sind die großangelegten Events, bei denen ganze Rassen von den Horden der Untoten gerettet werden. Die befreiten Völker kann der Spieler später sogar für seinen nächsten Charakter ausersehen. Kämpfe unter Abenteurern sind erstaunlicherweise nicht möglich, laut den Entwicklern soll es zu einem späteren Zeitpunkt einen so genannten PvP-Patch geben.

Die Fantasy-Welt Istaria
Grafisch ist das Online-Rollenspiel relativ nett gestaltet. Die Farbenpracht der Welt und die detaillierten Modelle der Charaktere können sich sehen lassen. Die glanzvollen Licht- und Wettereffekte sorgen für eine angenehme Fantasy-Atmosphäre. Die Ländereien von Istaria ähneln der Erde und sind ebenfalls in verschiedenste klimatische Regionen unterteilt. Gewisse Zonen sind relativ dunkel dargestellt, da das Land von Untoten und anderen bösartigen Wesen heimgesucht wird. Ähnlich wie in Star Wars Galaxies werden generell alle Utensilien im Spiel von Abenteurern produziert.

Horizons - Die Drachen kommen! Horizons auf dem Prüfstand!

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Gegner hinterlassen höchstens Rohmaterialien, aus denen Handwerker neue Waffen, Rüstungen und weitere Gegenstände erschaffen können.