Gunblade Saga ist angesiedelt in einer fiktiven Variante der irdischen 30er Jahre, in einem noch viel fiktiveren China und einer recht fantasievollen Vorstellung von den USA. Wie soll man sich das vorstellen? Also es gibt Maschinengewehre, Revolver, Hubschrauber, Schwerter und Magie und das alles teilweise in Städten und Landschaften, wie sie eben in den 30er Jahren in China und in den USA vorgekommen sein mögen.

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Gunblade Saga - Die Nahkampfmeisterin im Einsatz4 weitere Videos

Dabei werden markante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Freiheitsstatue ebenso schick von der Unreal Engine dargestellt wie anmutige Landschaften. Statt mit zeitgenössischen Trenchcoat-Trägern sind diese allerdings mit heldenhaften Anime-Figuren und skurrilen Fantasywesen bevölkert. Entsprungen sind diese dem Comiczeichner Ma Rongcheng, u.a. bekannt für "Chinese Hero: Tales of the Blood Sword".

Natürlich kommt ein MMO nicht ohne ordentlichen Kampf aus. Der findet hier zwischen drei verfeindeten Clans statt, die sich sowohl optisch, als auch vom Kampfstil von einander unterscheiden. So gibt es die Traditionalisten, die lieber mit Schwertern um sich hacken, die Technokraten, die gerne mal wild um sich ballern und die verrückten Zauberer, die ihre Macht direkt aus der Hölle beziehen.

Dabei ist die Charakterentwicklung während der satten 200 Level hin zum perfekten Krieger nicht vorgeschrieben. Die Entwickler versprechen, dass man sowohl als Spezialist über die Runden kommt wie auch als Allrounder, der von allen Kampfstilen schon mal was gehört hat. Natürlich wird es auch wieder Bosskämpfe geben, in denen es sich schickt, einen Heiler oder einen Tank zu spielen. Aber irgendwie sollen feste Skillungen dennoch nicht vonnöten sein. Ob das funktioniert, bleibt aber erstmal abzuwarten.

Gunblade Saga - Ein schöner Rücken kann auch entzücken

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Die Freiheitsstatue und das China der 30er Jahre. Doch wirklich!
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Über die weitläufigen Karten kann man den Helden per Rechtsklick schicken. Man wählt einfach nur aus, wo der Recke hinrennen soll und er macht sich dann auf den Weg. So kann man sich auch mal zwischendurch nen Kaffee machen, während der Kämpfer von alleine rennt. Er verteidigt sich sogar selbstständig, wenn er angegriffen wird. Dennoch sollte man ihn lieber nicht im Stich lassen oder, wenn möglich, die Teleportfunktion benutzen. Ob der Reset des Cooldowns dafür übrigens Eingang in den spieleigenen Shop finden soll, ist noch nicht ganz raus.

Gunblade Saga - Ein schöner Rücken kann auch entzücken

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Die Grafik ist im Asia-Stil gehalten.
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Eine weitere Neuerung in Gunblade Saga ist das so genannte Seelenverwandtensystem. Damit will man dem oftmals schwierigen Finden von Gleichgesinnten entgegen wirken. Der Server weist jedem Spieler bis zu fünf „Seelenverwandte“ zu, die man dann durch eine Questreihe finden kann. Wenn man dann mit diesen so gefundenen Spielern gemeinsam Aufträge erfüllt, erhält man Boni und ist stärker im Kampf. Da jeder wie gesagt bis zu fünf Getreue finden kann, hat man ziemlich schnell genügend Leute für die Gründung eines Clans zusammen und erhält eben starke Boni je mehr dieser Geisterkumpels in der Gruppe sind. Die Questreihe lohnt sich also.

Ob diese Neuerungen, das Versprechen, dass Free-2-Play lediglich kosmetische Veränderungen und Zeitersparnisse bringen soll, sowie dass es kaum, ja eigentlich gar keinen und wenn dann nur ganz wenig Grind geben soll, Gunblade Saga aus der schieren Masse herausheben wird? Das kann man noch nicht sagen, aber wir hoffen mal das Beste.