„FAQ zum WvW-PvP“. Ja, das klingt kryptisch. Auch wenn sich die meisten unter euch wohl auskennen, gehört hier die Erklärung rein. WvW ist die Abkürzung für World-versus-World, das große PvP-System (Player versus Player) in GW2 (Okay, den konnte ich mir nicht verkneifen).

Kurz: Hier geht es um Belagerungen, Kampf, Ehre und vor allem Krieg. Das WvW spielt sich aber ein wenig anders, als andere ähnliche Systeme, deswegen helfen wir euch mit dieser Seite, zumindest die Grundlagen zu überblicken.

Ich will da hin! Aber wie kommt man aufs Schlachtfeld?

Das Reisen zur Karte ist simpel. Drückt einfach den B-Knopf, der das WvW-Fenster öffnet. Hier seht ihr die aktuelle Statistik, die beiden andern Server, gegen die kämpft und ganz oben einen Schriftzug, der euch Zugang zum WvW gewährt.

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Zu Welt gegen Welt wechseln müsst ihr drücken und könnt euch daraufhin auch gleich eine der vier Karten aussuchen, auf der ihr erscheinen wollt. Die WvW-Karte ist in vier Teile unterteilt, die aber alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren und stets gleichzeitig offen sind. Das ist der einfachste, schnellste und direkteste Weg. Portale in Löwenstein können euch ebenfalls dort hinbringen.

Und was tut man dann auf der Karte?

Ihr sammelt Punkte für euren Server. Ja, das klingt simpel, ist es im Grunde ja auch. Je nachdem, wie viele Leute ihr seid, könnt ihr unterschiedliche Unternehmungen tätigen. Als große Legion könnt ihr ruhig versuchen, Festungen der Feinde zu erobern. Als kleines Team könnt ihr Wachposten und vor allem Versorgungskarawanen der Feinde überfallen. Das System ist tatsächlich sehr durchdacht und bietet für jeden etwas Nützliches zu tun.

Wichtig ist das Sammeln von Vorräten, darum dreht sich alles im WvW. Vorräte werden zur Herstellung von Belagerungswaffen, zur Reparatur von Toren und für Upgrades an den Wachposten verwendet.

Wer schon einmal auf ein Burgtor mit der Waffe geschlagen hat, wird bestätigen können, dass Belagerungswaffen enorm wichtig sind. Händisch geht es zwar auch, aber dauert eine halbe Ewigkeit. Selbst als kleines Team kommt man zu Vorräten, denn die Transportkarawanen sind leicht zu zweit oder dritt abfangbar.

Belagerungswaffen? Welche gibt es denn?

Flammebock: Das ist die Basiswaffe und euer bester Freund, wenns drum geht, ein Tor einzuhauen. Es ist auch die billigste Waffe, also jederzeit mitführbar und verdammt nützlich.

Pfeilwagen: Der Pfeilwagen kostet gleich viel wie der Flammenbock, übernimmt aber eine andere Aufgabe. Der Wagen verursacht mittleren Gebietsschaden an Infanterie-Einheiten. Sammeln sich also viele Spieler an einem Fleck, ist der Pfeilwagen eure Wahl.

Balliste: Die Balliste verursacht schweren Schaden am einzelnen Ziel. Vor allem ist sie also nützlich, um feindliche Belagerungswaffen zu vernichten.

Katapult: Ein Katapult reisst feindliche Mauern mit schweren Gebietsschaden oder die dazugehörigen Tore mit leichten Gebietsschaden nieder.

Trébuchet: Ein Trebuchet übernimmt exakt die gleiche Aufgabe wie ein Katapult. Der entscheidende Unterschied ist die Reichweite. Während das Katapult eine Reichweite von 4.000 hat, ist der Wert beim Trébuchet 10.000 hoch. Dementsprechend sind natürlich auch die Preise.

Alpha-Belagerungsgolem: Die einzige mobile Belagerungswaffe und die mit Abstand die teuerste. Dafür hat man eine Waffe, die schweren Schaden an Toren verursacht und sich bewegen kann.

Was habe ich davon?

Gegestände plündern, Erfahrungspunkte, Karmapunkte, Entdeckungen und vor allem der Spaß, gegen menschliche Spieler zu spielen, sollten Lohn genug sein. Wahlweise könnt ihr sogar Handwerkswaren sammeln. Bäume, Erzadern und Pflanzen sind gut verteilt.

Zusätzlich dazu gibt es die Power of the Mists, einen Effekt, der euren Server stärkt. Je besser ihr den Krieg geschlagen habt, desto besser ist der Effekt. Der Effekt beeinflusst das Handwerk, eure Beute (Mehr Goldmünzen beim Plündern und mehr Erfahrungspunkte beim Töten) und sogar eure Lebenspunkte.

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