Wie auch beim überaus erfolgreichen Vorgänger legt das Team von ArenaNet bei Guild Wars 2 ausgesprochen großen Wert auf eine stimmungsvolle Welt. Verantwortlich dafür ist Creative Director Daniel Dociu, ein Urgestein, das schon seit 1993 mit der künstlerischen Gestaltung von Spielen beschäftigt ist. Die Kollegen von Allakhazam hatten ihn jüngst zum Interview geladen.

Darin verrät er zwar nichts Näheres zum Release der heiß ersehnten Fortsetzung, plaudert jedoch ein wenig aus dem Nähkästchen und verrät, worauf es ihm bei der Gestaltung der Titel und vor allem beim Team ankommt. Dociu setzt nämlich, ganz traditionell, auf ein "solides Fundament und traditionelle künstlerische Talente, die auf Werten beruhen, an die ich glaube, den richtigen Umgang und gesunde Arbeitsethik" - bei so manchem Studio sicher längst nicht mehr die Norm.

Dabei bleibt er eher seinem Stil und dem künstlerischen Aspekt treu, als jeden Entwicklungssprung zwanghaft mitzumachen, denn "die Qualität wird weiterhin gesteigert und einige Entwickler werden immer wieder in Richtung Hyper-Realismus tendieren, doch sie werden immer wieder an ihre Grenzen stoßen und das macht diese Richtung für mich und dieses Studio unattraktiv".

Die frappierende Ähnlichkeit von Docius mit Father Grigori aus Half-Life 2 kommt übrigens nicht von ungefähr, da sein Sohn bei Valve arbeitete, bevor er die Leitung des Cinematic Team bei ArenaNet übernahm.

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