Wie die Mikrotransaktionen in Guild Wars 2 funktionieren, erklärt uns ArenaNet-Mitbegründer Mike O’Brien. Anders also noch bei Guild Wars hat man das System diesmal gleich von Grund auf in das Spiel integriert.

Guild Wars 2 - ArenaNet spricht über die Mikrotransaktionen

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Einen unfairen Vorteil wird man sich nicht erkaufen können
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Üblicherweise wird es wieder rein optische Gegenstände zu kaufen geben, für Account-Dienste und Items zur Zeitersparnis, denkbar wäre etwa ein Erfahrungspunkte-Boosts, kann ebenfalls bezahlt werden. Damit unterstützt man gleichzeitig direkt die weiterführende Entwicklung des Spiels.

Es gibt drei Währungen im Spiel: Gold, Karma und Gems (Edelsteine). Gold ist die normale Ingame-Währung, Karma wird ebenfalls im Spiel verdient, kann allerdings nicht getauscht werden. Es ist für besondere Belohnungen gedacht. Mit Gems nimmt man schließlich die Mikrotransaktionen vor.

Ein Spieler-getriebener Markt erlaubt es Gold gegen Gems und Gems gegen Gold zu tauschen. Egal ob Ingame-Item oder Mikrotransaktion, es gibt somit immer zwei Wege, an die Gegenstände zu kommen. Entweder man investiert Zeit um Gold zu verdienen, oder man nutzt echtes Geld um Gems zu erwerben.

Da das Geschäft in den Händen der Spieler liegt und Gems nicht zurück in echtes Geld verwandelt werden können, macht ArenaNet damit einen Schritt gegen die Goldverkäufer. Wer Gold haben möchte, kommt daran auch auf legale Weise direkt im Spiel.

Ein Handelsposten, den O'Brien als besseres Auktionshaus bezeichnet, erlaubt es Spielern, Gegenstände gegen Gold zu verkaufen. Wer lieber Gems haben möchte, der wandelt seinen Verdienst einfach anschließend in diese Währung um.

Im kommenden Beta-Event wird das Mikrotransaktionssystem bereits getestet. Was es im fertigen Spiel zu kaufen gibt, steht allerdings noch nicht fest.

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