Final Fantasy XI (PC Review)
von Valentin Rahmel

Im schönen Lande Vana D'iel brach im Jahre 863 der Kristall-Ära ein Krieg aus. Der Shadow Lord und sein Gefolge überfielen das blühende Reich. Viele Schlachten wurden geschlagen, doch nach Jahren konnte eine Allianz der vier mächtigsten Völker die Armeen des Schattens zurückschlagen.

Der Preis war groß - das Land war verwüstet, ganze Städte waren zerstört. Doch während die Menschen dabei waren, das Geschehene zu vergessen, beginnt das Böse erneut sich über dem Land auszubreiten.

Final Fantasy XI - GC 2006 Interview

Völker von Vana D'iel
Die Klassenauswahl in Final Fantasy XI hebt nicht sonderlich von anderen Online-Rollenspielen ab. Der Spieler hat die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Völkern - den ausgeglichenen Menschen, kleinwüchsigen Magiern der Tarutaru, mit Waffen geschulten Elvaan, katzenartigen und agilen Mithra, sowie die großen und klobigen Galka. Typischerweise haben alle Rassen verschiedene Vor- und Nachteile.

Zur Berufswahl stehen dem Spieler Klassen wie Warrior (Krieger), Black Mage (Schwarzer Magier), White Mage (Weißer Magier), Red Mage (Roter Magier), Thief (Dieb) und Monk (Mönch).

Final Fantasy XI - Bezaubernd: Der Onlineableger der Final Fantasy Reihe ist da!

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Hier empfehlen wir, die Klasse mit der optimalen Rasse zu kombinieren. So geben die starken Galka besonders gute Krieger ab und die Mithra sind geschickte Diebe.

Am Erscheinungsbild des Alter Egos kann der Spieler einige Einstellungen vornehmen - von der Haarpracht bis zur Augenbraue werden innovative Möglichkeiten geboten. Ferner kann der angehende Held noch seinen Heimatort bestimmen, wobei er die Wahl zwischen Bastok, San d'Oria und Windurst hat. Der Geburtsort ist recht wichtig, da der Spieler später im Conquest für seine Region antritt. Außerdem erhält man als Ortsansässiger einen magischen Gegenstand, der die Statuswerte erhöht. Wer also einen TaruTaru spielt und als Heimat Windurst, den natürlichen Wohnort des Volkes wählt, erhält dieser beispielsweise einen Ring für die Agilität und Intelligenz sowie eine Erhöhung der Magiepunkte. Startet er in Bastok oder San d'Oria bekommt er nichts.

Meine Behausung
Unabhängig von dem Geburtsort des Abenteurers, hat jeder Spieler von Beginn an ein eigenes Mog-House. Das ist im Prinzip die Behausung des Avatars, die in jeder beliebigen Wohngegend jeder Nation vorzufinden ist. Hier werden Treffer- und Magiepunkte wiederhergestellt, Gegenstände aufbewahrt (bis zu 50 Stück), Zeitung gelesen und Post verschickt. Abgesehen davon lässt sich im Mog-House der Job des Charakters wechseln, womit das Klassensystem des Online-Rollenspiels eingeleitet wird. Wenn man einen Beruf angenommen hat und diesen nicht mehr betreiben will, kann man seinen Job abtrainieren.

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Die neue Profession muss der Spieler von Beginn an wieder neu erlernen. Vielen Kunden bleibt hier kaum eine andere Möglichkeit, denn Entwickler Square Enix will für jeden weiteren Charakter einen Dollar mehr haben.

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Gefechte im Final Fantasy Stil In Final Fantasy XI betrachtet der Spieler die Situation in der Verfolgerperspektive und agiert nach einem rundenbasierten System. Der Charakter muss sich erst in die Reichweite seines Feindes begeben, dann attackiert er das Monster und wartet bis er einen weiteren Angriff setzen kann. Dabei kann er vielfältige Spezialfähigkeiten aus einer Quickleiste auswählen. Für jeden getöteten Gegner erhält der Charakter eine bestimmte Menge an Erfahrungspunkten, die unwiderruflich zum Levelaufstieg führen. Hier steigern sich jedoch nur die Eigenschaftswerte des Abenteurers, die Fertigkeiten hängen ganz davon ab, wie oft der Spieler diese gebraucht.Zur Erläuterung: Je öfter der Abenteurer mit seiner bevorzugten Waffe kämpft, desto besser wird er in der jeweiligen Fähigkeit. Ähnlich wie bei den Jobs, ist der Spieler sogar in der Lage seine Waffen aufzuskillen. Diese fügt nämlich mit jedem Kampf mehr Schaden zu.

Abenteuer und dunkle Mächte
Sobald der Held die 30. Stufe erreicht hat, kann er verschiedenste Quests annehmen, um fünf weitere Professionen zu erlernen. Diese werden Advanced-Jobs genannt und eröffnen dem Spieler Klassen wie: Paladin, Ranger, Beastmaster, Bard und Dark Knight. Bereits ab Level 18 ist der Spieler in der Lage einige Aufträge zu absolvieren, nach deren Abschluss ein Support-Job beantragt werden kann. Im Mog House sind diese Berufe auf jeden Fall alle austauschbar, ohne die Erfahrungen in der alten Profession zu verlieren.

Die Nicht-Spieler-Charaktere des Landes betreiben Geschäfte oder dienen zur Informationsgewinnung.

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Viele der computergesteuerten Bewohner verteilen auch ein paar Aufträge, die in drei verschiedene Rubriken unterteilt sind. Leichte Quest kann der Spieler so oft er will wiederholen, hier geht es oftmals nur darum einen Gegenstand von einem Ort zum anderen zu bringen.

Eine weitere Variante wird im Quest-Menu des Online-Rollenspiels angezeigt, die wesentlich interessanteren Episoden bringen essentiell bessere Belohnungen, können allerdings nur einmal bewältigt werden. Die wirklich bedeutenden Aufträge vergeben nur die wichtigen Personen von Vana D'iel, hier kann der Avatar sogar in seinem Reichsrang aufsteigen.

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Wie schon erwähnt, bietet der Titel ein so genanntes Conquest-System. Die drei großen Nationen Bastok, Windurst und San d'Oria leben zwar friedlich miteinander, sind aber ständig darauf aus ihr Gebiet zu erweitern. Das hängt wiederum von den Abenteurern ab, denn eine Region gehört immer der Nation, die am meisten Conquest-Punkte besitzt. Die benannten Zähler erhält der Spieler für getötete Monster, somit können großangelegte Jagten das Wohl einer ganzen Nation verbessern. Kämpfe unter den Gesellen sind bisher nicht möglich, ein Realm vs. Realm Patch soll aber mit den nächsten Erweiterungen erscheinen.

Die Welt
Die Welt Vana D'iel ist in eine annehmbare Engine verpackt. Die Texturen wirken oftmals ein wenig trocken, die Charaktere hingegen sind sehr detailliert und erinnern an einen japanischen Comicstil. Amüsant sind auch die typischen Minispiele, so kann man das Kartenspiel Tetra Master und unzählige andere kleine Games bestreiten. Auch die Chocobos sind wieder in Final Fantasy XI vertreten. Diese kann der Besitzer nicht nur reiten, sondern sogar nach Schätzen graben lassen. Das Anpflanzen von Samen im Mog House dürfte ebenfalls noch eine nette Nebenbeschäftigung darstellen.

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Wie schon erwähnt, bietet der Titel ein so genanntes Conquest-System. Die drei großen Nationen Bastok, Windurst und San d'Oria leben zwar friedlich miteinander, sind aber ständig darauf aus ihr Gebiet zu erweitern. Das hängt wiederum von den Abenteurern ab, denn eine Region gehört immer der Nation, die am meisten Conquest-Punkte besitzt. Die benannten Zähler erhält der Spieler für getötete Monster, somit können großangelegte Jagten das Wohl einer ganzen Nation verbessern. Kämpfe unter den Gesellen sind bisher nicht möglich, ein Realm vs. Realm Patch soll aber mit den nächsten Erweiterungen erscheinen.

Die Welt
Die Welt Vana D'iel ist in eine annehmbare Engine verpackt. Die Texturen wirken oftmals ein wenig trocken, die Charaktere hingegen sind sehr detailliert und erinnern an einen japanischen Comicstil. Amüsant sind auch die typischen Minispiele, so kann man das Kartenspiel Tetra Master und unzählige andere kleine Games bestreiten. Auch die Chocobos sind wieder in Final Fantasy XI vertreten. Diese kann der Besitzer nicht nur reiten, sondern sogar nach Schätzen graben lassen. Das Anpflanzen von Samen im Mog House dürfte ebenfalls noch eine nette Nebenbeschäftigung darstellen.