Wir berichteten bereits mehrfach über die Streitigkeiten der beiden Unternehmen Interplay und Bethesda, die schon seit Monaten vor Gericht gegeneinander kämpfen. Beide Firmen werfen sich gegenseitig vor, gegen Verträge verstoßen zu haben, weshalb die weitere Entwicklung des Fallout MMOs bisher unklar war. Bethesda kaufte die Marke Fallout von Interplay 2007 für 5,75 Millionen US-Dollar, gab ihnen aber die Rechte für das Fallout MMO.

Fallout Online - Interplay siegt vor Gericht gegen Bethesda

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Einer der wenigen Screenshots aus Fallout Online.
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Laut Bethesda habe Interplay noch lange nicht mit der Entwicklung des Online-Rollenspieles begonnen, doch Interplay veröffentlichte in der Vergangenheit Material, das belegen soll, dass sie an dem Projekt arbeiten.

Auch gibt es Ungereimtheiten um die sogenannte Fallout-Trilogie, die von Interplay vertrieben wird. Dort enthalten sind alle Teile, bis auf Fallout 3. Und das hält Bethesda für verwirrend. Ein Gericht sprach Interplay jetzt Recht zu. Interplay darf somit die Trilogie weiterhin unter dem Namen verkaufen.

Hinzu kommt, dass die Arbeiten an Fallout Online weitergehen dürfen und es somit auch wieder Hoffnung auf ein Fallout MMO gibt. Wie Gamasutra schreibt, wollten sich Sprecher und Anwälte von Bethesda bisher nicht dazu äußern. Die Streitigkeiten scheinen allerdings noch nicht beigelegt zu sein. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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