Noch in diesem Jahr steht mit Fallen Earth ein Endzeit-MMOG auf dem Programm, das es nicht nur mit dem thematisch gleich gearteten Earthrise aufnehmen will, sondern auch mit dem Rest der Branche. Dabei geht man in mancherlei Hinsicht neue Wege. Und die beginnen schon bei der Spielumgebung.

Denn Fallen Earth spielt in der Zukunft des amerikanischen Südwestens, rund um den Grand Canyon. Die Schauplätze des Spiels entstammen keinem kreativen Entwicklerhirn, sondern sind der Wirklichkeit entnommen. Allerdings sind sie durch die große Katastrophe derart zerstört, dass sie manchem Ortskundigen einen gehörigen Schrecken einjagen könnten. Außergewöhnlich ist auch die Möglichkeit, nahezu jeden Gegenstand irgendwie als Waffe einzusetzen - ganz wie in der rauen Wirklichkeit.

Allerdings wunderten sich die Kollegen von MMOGAMER jüngst darüber, dass man das Spiel mit einem Interface entwickelt, dass so gar nicht an World of Warcraft erinnern will. Mit diesem 'Missstand' konfrontiert, entgegnete Wes Platt, Entwickler und Autor für Fallen Earth, ganz souverän:

"Zu unterschiedlich? Ich bin nicht sicher, ob es so etwas gibt. Warum World of Warcraft imitieren, wenn WoW das mit WoW schon ganz prima macht? Ich wäre eher beunruhigt, wenn wir zu ähnlich wären [...] Es ist nicht wirklich eine Frage von Gleichheit oder Unterschied, eher von Effektivität. Wenn es ein gut entworfenes Spiel ist, das Spielern beibringt, wie man es spielt, dann sollten Unterschiede keine Rolle spielen."

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