„Ein weiteres Anime-MMORPG?“, werdet ihr euch vielleicht fragen. Auf diese Reaktion waren die Entwickler von X-Legend wohl gefasst und haben deshalb einige nennenswerte Features in das Online-Spiel mit dem knuffigen Cel-Shading-Look eingebaut, um sich von der breiten Masse wenigstens etwas abzuheben.

Eden Eternal - Cinematic Trailer

Außerdem wurden Einsteigerfreundlichkeit und Bedienung hier groß geschrieben, was das Questen, Leveln und Monster Grinden herrlich unkompliziert macht und so zur Entdeckungstour einlädt.

Raus aus Andreashausen

Der zentrale Kontinent Aven war Anlaufstelle mehrerer, verschiedener Völker, die in See gestochen sind, um auf dem neuen Festland ein Utopia zu erschaffen. Doch wie das so mit verschiedenen Kulturen ist, entwickelte jede eine andere Vorstellung einer perfekten Welt und so brachen Konflikte, Kriege und Chaos aus.

Als alles ausweglos und schon verloren erschien, tauchten plötzlich menschliche Helden auf, die den Frieden wiederherstellten und das Land vor dem Untergang bewahrten. Bis auf die Tatsache, dass sie aus blauen Kristallen geboren wurden, ist nichts über die mysteriösen „ewigen Wächter“ bekannt.

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An den Anime-Look von Eden Eternal muss man sich erst gewöhnen. Putzig ist er aber schon.
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Nachdem ihr euch einen Charakter erstellt und euch für eine der beiden Anfangsklassen Krieger oder Magier entschieden habt, startet das Spiel in der Minenstadt Andreashausen. Ohne eine Erinnerung daran wer ihr seid oder wie ihr dorthin gelangen konntet, macht ihr euch auf die Suche nach eurer Herkunft. Die ersten Quests der Dorfbewohner gehen dabei nicht über das obligatorische Monster Plätten und Gegenstände Aufsammeln hinaus. Allerdings macht sich hier schon die anfangs genannte praktische Bedienung bemerkbar.

Klickt ihr nämlich auf eine eurer Missionen, aktiviert ihr die Questtracking-Funktion und euer Charakter macht sich sogleich auf den Weg zum Zielort, was den Spielfluss immens beschleunigt. Währenddessen könnt ihr euch bequem das Questlog durchlesen oder Skillpunkte verteilen. Wo wir gerade dabei sind: Die Charaktere in „Eden Eternal“ steigen in zwei separaten Stufen auf, dem Charakter- und dem Klassenlevel. Letzterer stellt eines der Hauptfeatures des Spiels dar.

Packshot zu Eden EternalEden EternalRelease: PC: 1. Quartal 2012

Das MMORPG bietet euch nämlich die Möglichkeit, zwischen den 15 Klassen jederzeit frei zu wechseln, was insbesondere Raids flexibler macht. Vorbei sind die Tage, wo man die passenden Mitglieder für eine Party zusammenkratzen musste. Euer Team braucht einen Heiler? Ein Mausklick und euer Charakter tauscht die Rollen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ihr bereits einige Charakterlevel aufgestiegen seid, da sich nur so die verschiedenen Klassen freischalten lassen. Habt ihr eine neue Stufe erreicht, erhaltet ihr Silber, Klassen- und Wissenspunkte, mit denen sich eure Fähigkeiten und Talente ausbauen lassen. So verbessern sich eure Angriffe und Charakterattribute.

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Praktisch: Eure Klasse könnt ihr einfach nach Belieben wechseln.
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Ab Stufe 5 bekommt ihr außerdem euer erstes Pet geschenkt. Der putzige Wegbegleiter in Form eines Hündchens unterstützt euch im Kampf und sammelt die fallengelassenen Gegenstände der Gegner automatisch auf. Dadurch entfallen weitere, lästige Klicks und ihr könnt euch voll auf das Plätten von Mobs konzentrieren.

Um euch von anderen Spielern zu unterscheiden und euren Charakter zu individualisieren, bietet das MMORPG freischaltbare Outfits sowie ein Färbungssystem an. Es stehen euch hierbei mehrere Farben zur Auswahl, mit denen ihr einzelne Rüstungspartien kolorieren könnt. So hebt ihr euch wirkungsvoll von der breiten Masse ab, was auch nötig ist, da das Spiel angelegte Ausrüstungsgegenstände bis auf Waffen und Extras wie besondere Kleidung, Sonnenbrillen, Hüte oder Pfeifen nicht sichtbar macht.

Da zurzeit bis auf die mausähnlichen Zumi und die bärenhaften Ursun nur das Volk der Menschen spielbar ist und die Welt von Aven somit größtenteils von humanoiden Charakteren bevölkert wird, hat es Sinn, seinem Alter Ego einen im wahrsten Sinne des Wortes neuen Anstrich zu verpassen. Weitere Völker wie die froschhaften Anuran oder die Tuskar, welche locker einem Wildschweingehege entsprungen sein könnten, sollen aber im Laufe der Zeit freigeschaltet werden.

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Kein Spiel kommt heutzutage mehr ohne Pandas aus.
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Für die meisten stellen wahrscheinlich die Gildenstädte der Hauptanreiz des Spiels dar. Diese können von Gildenmeistern unter bestimmten Bedingungen erstellt werden. So muss der Clan beispielsweise 30 Mitglieder fassen, der Gildenmeister muss die Stufe 30 erreicht haben und das nötige Kleingeld gehört natürlich auch dazu. Im Gegenzug erhaltet ihr euer eigenes Gebiet, das mit Gebäuden ausgestattet und mit Händler- und Handwerk-NPCs gefüllt werden will.

Mitglieder finden hier darüber hinaus Aufträge und können so das Ansehen der Gilde erhöhen. Um die Stadt zu individualisieren, können Statuen mit dem Aussehen von Spieler-Charakteren aufgestellt oder ein eigenes Logo hochgeladen werden.