Zu einem handfesten Rechtsstreit ist es bei der Umstellung von Dungeons & Dragons Online: Stormreach gekommen. Während der Umbauarbeiten des eher mäßig besuchten MMOGs in Richtung free to play hatten die Entwickler Schwachstellen im Marketing erkannt und den bisherigen Publisher Atari verklagt. Der schießt jetzt zurück und schimpft über die Leichtsinnigkeit, die mit der Klage einhergehe:

Turbine vs. Atari - Atari findet Turbines Klage 'leichtsinnig'

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Kostenlos - aber nicht umsonst - so soll das MMOG fortan funktionieren. Genau gegenteilig funktionierte, nach Ansicht von Turbine, das Marketing des bisherigen Publishers Atari.
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"In der vergangenen Woche hat, ohne jede Warnung, Turbine eine Klage gegen Atari eingereicht, die man nur als leichtsinnig ansehen kann. Diese Handlung kann für die D&D Fans und die gesamten MMO Community letztlich einen großen Nachteil bedeuten."

30 Millionen Dollar Entschädigung fordert Turbine insgesamt von Atari, weil man dort, so glauben zumindest die Entwickler, den Titel schlecht vermarktet habe.

Atari hat einen Antrag auf Abweisung der Klage gestellt und außerdem eine separate Beschwerde eingereicht, in der man auf geschuldete Gelder hinweist, die aus einer unabhängigen Bilanzprüfung hervorgehen sollen.

Damit weitet sich der Streit von Studio und Publisher zu einer echten Schlammschlacht aus und es bleibt zu hoffen, dass die Spielfreude der verbliebenen Fans dadurch ungetrübt bleibt.

Dungeons & Dragons Unlimited soll am 09. September in den USA in der free to play Variante starten und wird vermutlich die Fans aus aller Welt anziehen.

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